Die Hitze aus dem Gehäuse entfernen

Gegen den Hitzetod: Tipps für einen kühlen Rechner

Mitten in einem heißen Computerspiel-Gefecht kann es passieren, dass der PC plötzlich ausgeht. Jeden Sommer sind etliche Nutzer von plötzlich am Hitzetod gestorbener Rechner betroffen. Um dies zu vermeiden, gilt es den Rechner regelmäßig zu warten und gegebenenfalls die Luftzirkulation zu verbessern.

Multiframe
Noiseblocker Multiframe: Lüfter sorgen für Zirkulation im Gehäuse.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die richtige Kühlung
  2. 2Kabelsalat vermeiden
  3. 3Platz gewähren
  4. 4Reinigung
  5. 5Untertakten
  6. 6Anderer Kühler
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Die richtige Kühlung

Die meisten Gehäuse verfügen über mindestens einen Lüfter an der Front und einen am Heck. Viele Gehäuse bieten zudem Lüfterplätze an der linken Seitenwand oder am Gehäusedach. Vereinzelt gibt es am Markt daher auch abweichende Kühlkonzepte, bei denen die warme Luft über das Gehäusedach anstatt über die Rückseite abtransportiert wird. Die Funktion bleibt jedoch immer gleich – kalte Luft wird angesaugt und warme Luft ausgestoßen. Dabei ist es wichtig, dass mehr Luftvolumen abtransportiert als eingesaugt wird. So wird vermieden, dass sich das Gehäuseinnere aufheizt.

Um gegen erhöhte Temperaturen vorgehen zu können ist es wichtig, die Hauptverbraucher in einem PC zu kennen. Dazu gehört der Prozessor und in vielen Fällen auch die Grafikkarte – ausgenommen sind davon Office-PCs. Aber auch gewisse Mainboardchipsätze sind keine Kostverächter, wenngleich diese jedoch zum Großteil passiv gekühlt werden. Netzteile verfügen ebenfalls über einen Lüfter. Dieser kühlt nicht nur das Netzteil sondern schaufelt in vielen Fällen auch die Luft aus dem Gehäuse.

Für alle Komponenten geben die Hersteller kritische Temperaturwerte an. Es gibt jedoch diverse Grundregeln für systemkritische Temperaturen. So sollten etwa Festplatten die 45-Grad-Marke nicht überschreiten. Prozessoren vertragen etwas mehr Hitze, kritisch wird es hier ab einem Bereich von über 60 Grad. Jedoch sind die Werte stark modellabhängig. Als besonders widerstandsfähig gelten Grafikchips. Erst ab 80 Grad sollte man sich Gedanken über eine bessere Kühlung machen. Heutige Prozessoren und Grafikkarten verfügen überdies über diverse Schutzfunktionen. Diese reichen von einer Geschwindigkeits- und Spannungs-Drosselung bis hin zur Systemabschaltung.

Zum Auslesen der Temperaturen gibt es verschiedene kleine Helferlein.

Nicht immer stimmen die ausgelesenen Werte, weshalb die Kontrolle mithilfe eines zweiten Programms unabdingbar ist. Zudem kommt es immer wieder vor das Sensoren beschädigt sind.

Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Dieses Problem hatte ich auch schon. Habe meinen Rechner geöffnet und die Lüfter vorsichtig mit einem lanborstigen Pinsel gereinigt und den entsehenden Staub mit niedrigster Stufe per Staubsauger...

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