Spieleentwickler Zynga baut sich zweites Standbein auf

Nach Streit mit Facebook: Farmville nun auch bei Yahoo

Yahoo hat eine Partnerschaft mit dem Spieleentwickler Zynga geschlossen, dem Anbieter der Spiele Farmville, Mafia Wars und Fishville. Diese Spiele sollen in den nächsten Monaten in verschiedene Yahoo-Angebote integriert werden, teilte das Internetunternehmen mit. 

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Farmville: Täglich 35 Millionen Menschen spielen weltweit Spiele von Zynga - bislang vor allem über Facebook, bald auch bei Yahoo. (Foto: Screenshot)

Die Zynga-Spiele sollen auf der Yahoo-Startseite, bei Yahoo Spiele, Mail, Messenger sowie weiteren Seiten integriert werden. Einloggen können sich die Nutzer mit ihrem Yahoo-Login, schreibt Yahoo in seinem Unternehmens-Blog. So haben sie zugleich Zugang zu ihren persönlichen Spiele-Updates.

Damit erweitert sich die potentielle Zahl an Zygna-Spielern um die rund 600 Millionen Yahoo-Kunden. Die Spiele sollen in den nächsten Monaten verfügbar sein, schreibt Yahoo in einer Pressemitteilung.

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Soziale Spiele überholen Fernsehen

Derzeit spielen nach eigenen Angaben mehr als 35 Millionen Nutzer täglich Zygna-Spiele. "Social Games sind auf einem guten Weg, eines der wichtigsten Unterhaltungsmedien weltweit zu werden und dabei sogar TV-Shows zu übertreffen“, sagte Mark Pincus, Gründer von Zynga.

Die Kooperation mit Yahoo ermögliche Millionen von neuen Nutzern, sich mit Freunden und Familie in Spielen zu vernetzen und ihre persönlichen Kontakte zu pflegen. Denn Updates können über verschiedene soziale Netzwerke wie Facebook mitgeteilt werden. Zudem sollen Zynga-Spiele in die Anwendungen auf der Yahoo Application Plattform integriert werden.

Unabhängig von Facebook

Der Social-Games-Entwickler Zynga ist vor allem für sein Spiel Farmville bekannt, das über Facebook angeboten wird. Zuletzt wäre diese Kooperation wegen Geldstreitigkeiten beinahe auseinandergegangen. Inzwischen haben sich Facebook und Zynga geeinigt und einen Fünf-Jahres-Vertrag vereinbart.

Die neue Kooperation mit Yahoo könnte trotz Einigung bedeuten, dass Zynga weniger abhängig von Facebook werden will. Mit Kooperationen mit Zynga sowie Facebook und Twitter will Yahoo seine Angebote im Bereich soziale Medien ausbauen.

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