Google verweigert Einsicht der Wlan-Daten

Google Street View: Ultimatum nur teilweise erfüllt

Google hat kurz vor dem Ablauf des Ultimatums des Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar einen Teil der geforderten Informationen übermittelt. Dies teilte Johannes Caspar in einer Erklärung mit. Allerdings weigerte sich der Suchmaschinenriese vorerst die Festplatte mit den Wlan-Daten auszuhändigen. 

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Google verantwortlich
  2. 2Noch unklar, warum Google Daten gespeichert hat
  3. 3Gleiches mit Gleichem?
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Das Ultimatum des Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar war am 26. Mai ausgelaufen. Kurz zuvor hat Google einen Teil der geforderten organisatorischen und technischen Informationen übermittelt, schrieb Capar in einer Mitteilung. Die Festplatte mit den gesammelten Daten wollte Google wegen rechtlicher Bedenken allerdings nicht aushändigen. 

Google verantwortlich

Die Auswertung der Antworten hat ergeben, dass künftig das amerikanische Unternehmen Google Inc. die datenschutzrechtliche Verantwortung trägt. Google Germany GmbH stellt zwar die Fahrzeuge, für den Rest seien die Amerikaner verantwortlich. Unter deren Zuständigkeitsbereich fällt damit auch der Einsatz der Hard- und Software bei den Street-View-Aufnahmen sowie die Fahrrouten. 

Im Antwortschreiben habe Google erklärt, wie es zu der Erfassung privater Daten bei dem Wlan-Scan kommen konnte. So wurden bei der Wlan-Erhebung zunächst alle Inhaltsdaten der erfassten Funknetze gesammelt. Dies erfolgte mit der frei zugänglichen Software "Kismet". Anschließend arbeitete Google die Daten auf, indem es die Inhalte verschlüsselter Netze löschte und nur unverschlüsselte Inhalte speicherte. So war Google bereits seit 2008 vorgegangen. Inzwischen bezeichnete das Unternehmen dieses Vorgehen als Fehler. Google hat weitere Aufnahmen für Streetview vorerst gestoppt.

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