Bezahlmöglichkeiten im Netz vorgestellt
Bezahlen im Internet: Moneybookers
Moneybookers gehört zu den bekannteren Bezahldienstleistern im Internet. In tausenden Online-Shops kann per Moneybookers bezahlt werden. Ganz ähnlich zum Konkurrenten PayPal muss dazu im Prepaid-Verfahren zunächst Geld auf den eigenen Account eingezahlt werden. Dies ist per Banküberweisung, Kreditkarte und sogar über andere Online-Bezahldienste wie Sofortüberweisung oder Giropay möglich.

Das Moneybookers-Konto selbst wird in einem schrittweisen Ablauf eröffnet. Nach Angabe von E-Mail-Adresse, Wohnsitz und einigen weiteren Informationen wird zunächst eine Bestätigungsmail versendet, um die E-Mail-Adresse zu prüfen. Hat man auf einen Bestätigungslink geklickt, müssen noch Adressdaten, Geburtsdatum und zwingenderweise eine Telefonnummer ergänzt werden. Insgesamt fragt Moneybookers bei der Anmeldung vergleichsweise viele Daten ab. Die mehrstufige Registrierung wird dadurch recht langwierig.
Nach der Registrierung hat man zwar ein Moneybookers-Konto, jedoch kann damit noch nicht bezahlt werden. Dazu muss das Konto zunächst über die oben beschriebenen Wege aufgeladen werden. Während eine Einzahlung per Banküberweisung und Sofortüberweisung gratis ist, verlangt Moneybookers bei der Aufladung des Kontos per Giropay und Kreditkarte 1,5 beziehungsweise 1,9 Prozent des Einzahlungsbetrages als Gebühr. Bei der Einzahlung per Banküberweisung und Kreditkarte kommt noch hinzu, dass das Konto oder die Kreditkarte exakt auf den Namen des Moneybookers-Users lauten muss, da eine Einzahlung ansonsten nicht akzeptiert wird.
Schnell und einfach bezahlen
Das eigentliche Bezahlen im Online-Shop geht dann recht einfach und durchaus vergleichbar zu PayPal über die Bühne: Im Bestellprozess wird der Nutzer zunächst per gesicherter Verbindung auf die Moneybookers-Webseite geleitet. Vorausgesetzt das Konto weißt ein entsprechendes Guthaben auf, genügt die Eingabe von E-Mail-Adresse und Passwort und der Betrag wird dem Online-Händler gutgeschrieben. Danach landet der User wieder im Online-Shop und bekommt die Bestellbestätigung angezeigt. Die Moneybookers-Zugangsdaten werden dabei übrigens ausschließlich auf den Webseiten des Bezahldienstleisters eingegeben. Der Online-Händler kann diese nicht einsehen.
Eine weitere Parallele zu PayPal ist, dass Zahlungen auch an jede beliebige E-Mail-Adresse getätigt werden können. Dazu muss lediglich auf der Moneybookers-Webseite ein kleines Formular ausgefüllt werden, in dem E-Mail-Adresse, der Betrag sowie optional eine kurze Nachricht eingegeben werden. Hat der Nutzer mit dieser E-Mail-Adresse ein Moneybookers-Konto, kann er sofort über das Geld verfügen. Besitzt er noch keinen Account, kann er ein Konto eröffnen und anschließend über das Geld verfügen.
Moneybookers bittet zur Kasse
Sind bis hierher einige Gemeinsamkeiten mit PayPal erkennbar, hören diese spätestens beim Thema Gebühren auf: Während bei einer PayPal-Überweisung an eine E-Mail-Adresse der Zahlungsempfänger die Gebühren trägt, wird bei Moneybookers der Zahlende zur Kasse gebeten. Immerhin ein Prozent der Summe muss der Zahlende an Moneybookers abdrücken. Der Bezahldienstleister begrenzt seine Gebühren jedoch auf maximal 50 Cent pro Transaktion, so dass die Gebühren ab 50 Euro aufwärts unter einem Prozent liegen.
Der Zahlungsempfänger wird zwar nicht bei der eigentlichen Transaktion zur Kasse gebeten, spätestens aber, wenn er das Geld ausbezahlt haben möchte. Das funktioniert beispielsweise per Überweisung auf das eigene Girokonto bei der Hausbank. Für die Überweisung werden 1,80 Euro fällig.
Hat man mit Moneybookers erst einmal bezahlt, ist es nicht möglich, sein Geld über eine Stornierung zurückzuholen. Wer auf Nummer sicher gehen will und beispielsweise bei einem Einkauf im Internet zuerst die Ware begutachten und erst danach bezahlen möchte, hat jedoch die Möglichkeit einen Treuhandservice zu nutzen, auf dem, wenn Käufer und Verkäufer einverstanden sind, das Geld sofort nach dem Kauf erst einmal zwischengeparkt wird, jedoch erst nach Begutachtung der Ware durch den Käufer freigegeben werden muss. Auch dies ist nicht kostenlos: Moneybookers lässt sich diesen Service mit einem Prozent des Kaufbetrages, mindestens jedoch mit zwei Euro vergüten.

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Leider schlecht recherchiert: Bei PayPal muss man NICHT Geld einzahlen um zu bezahlen. Es kann z.B. einfach per Bankeinzug bezahlt werden, ohne dass Geld auf dem PayPal Konto ist. ...
Leider schlecht recherchiert: Bei PayPal muss man NICHT Geld einzahlen um zu bezahlen. Es kann z.B. einfach per Bankeinzug bezahlt werden, ohne dass Geld auf dem PayPal Konto ist.