Haussteuerung für Technik-Fans und Bastler

LinuxMCE: Mediacenter und Hausautomatisierung

Das kostenlose LinuxMCE stellt weit mehr als eine aufgebohrte Alternative zum Windows Media Center dar. Mit Hilfe der Software und eines Rechnerverbunds geben Nutzer ihre gesamten Multimedia-Bibliotheken auf sämtlichen Fernsehern oder Hi-Fi-Anlagen wieder. Außerdem steuert das Programm Heizung und Lichtquellen fern und senkt den Stromverbrauch.  

linuxmce home
Die Oberfläche von LinuxMCE bietet nahezu freie Sicht auf die wiedergegebenen Medien.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die Struktur: Core, Media Direktor und Hybrid
  2. 2Orbiter: Handys, Tablets und Maus als Fernbedienung
  3. 3Eine Sammlung vieler Dienste
  4. 4Hausautomatisierung: Beleuchtung, Stromverbrauch, Sicherheit
  5. 5Fazit: Nahezu unbegrenzte Möglichkeiten
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Linux Media Center Edition ist ein kostenloses, Linux-basiertes Programm, mit dem vor allem Bastler und Medienjunkies große Freude haben werden. Die Software bietet von der einfachen Medienwiedergabe, über das Streamen von Medien auf verschiedene Rechner in der Wohnung bis hin zur Steuerung von Lampen und dem Ein- und Ausschalten von elektrischen Geräten einen enormen Funktions-Umfang.

Die Struktur: Core, Media Direktor und Hybrid

Das Grundsystem für die Verwendung von LinuxMCE setzt sich aus einem "Core", dem Hauptserver, und einem oder mehreren "Media Direktoren", den Clients, zusammen und funktioniert nach dem Client-Server-Prinzip. Der Core ist der PC, auf dem LinuxMCE mit all seinen Anwendungen installiert ist. Empfohlen wird das Einrichten eines eigenen Rechners für den Core. Dieser kommt ohne Monitor aus und kann nach der Einrichtung getrost im oder hinter dem Regal verschwinden. Die Schaltzentrale wird mit einem oder mehreren Rechnern mit TV-Anschluss, den Media Direktoren, verbunden. Die Media Direktoren werden für die Wiedergabe von Musik, Video und TV benötigt und erfordern einen Anschluss an einen Fernseher oder Bildschirm. Hier bauen Anwender TV- oder Soundkarten ein. 

Kommt lediglich ein Rechner zum Einsatz, der direkt an einen Fernseher angeschlossen ist, spricht man statt von einem Core von einem "Hybrid". In diesem Fall ist der verwendete Rechner Core und Media Direktor in einem. Über die "Orbiter" genannten Fernbedienungen bedient der Anwender die LinuxMCE-Oberfläche. Ein Orbiter kann hierbei entweder "On-Screen" an einem der Media Direktoren arbeiten oder als eigentändige Software auf einem anderem Gerät, etwa Handy oder PDA installiert werden.

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