Von den Machern von GTA

Mission Wilder Westen: Red Dead Redemption im Test

Nachdem Rockstar San Diego 2004 mit dem Spiel Red Dead Revolver einen eher mäßigen Erfolg feierte, gingen fünf Jahre Entwicklungszeit und rund 100 Millionen US-Dollar ins Land bis Red Dead Redemption das Licht der Welt erblickte. Netzwelt testet die Playstation-3-Version des wohl am heißesten erwarteten Konsolenspieles 2010.

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Red Dead Redemption - Der erste Teaser-Trailer zum Undead Nightmare-DLC: Rockstar Games veröffentlicht einen kurzen Teaser-Trailer zu dem kommenden “Red Dead Redemption”-DLC „Undead Nightmare“. Der Wilde Westen wird zu einem Zombie-Überlebenshorror umgebaut. Viele böse Jungs, die im Haupttitel umgelegt werden müssten, kehren in DLC wieder als Untote zurück. Und schon wieder müsst Ihr im Camp als Protagonist John Marston antreten um die Welt zu retten, was neue Nebenmissonen, Zufallsereignisse, Multiplayer-Charaktere und noch vieles mehr mit sich bringt. (Plattformen: Playstation 3 und Xbox 360). Zum Video: Red Dead Redemption - Der erste Teaser-Trailer zum Undead Nightmare-DLC

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die Geschichte: Ein Mann, sein Pferd und die weite Prärie
  2. 2Spieleindruck: Nichts für Weicheier
  3. 3Land und Leute: Das Leben im Wilden Westen
  4. 4Fazit
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Die Geschichte: Ein Mann, sein Pferd und die weite Prärie

Vieles veränderte sich im Leben des ehemaligen Gesetzlosen John Marston. Theoretisch wollte er sich längst mit Frau und Kind auf seiner kleinen Ranch zurückziehen und ein ruhiges Leben im frühen Amerika genießen. Doch bekanntlich kommt immer alles anders als man denkt. Denn der Cowboy längst vergangener Tage wird von der US-Regierung unter Druck gesetzt und muss nun seinen ehemaligen Weggefährten und Bandenkollegen Williamson aufspüren und verhaften. Schafft er es nicht, steht das Leben seiner Familie auf dem Spiel.

Und so beginnt eine gezwungene Reise nach New Austin, einem fiktiven US-Bundesstaat, indem sich sein ehemaliger Gefährte aufhalten soll. Ganz auf sich alleine gestellt, muss Marston nun versuchen sich einen Ruf zu machen, Freunde zu finden und an Geld für das Nötigste zu kommen, um seiner Familie das Leben zu retten. Als ob dies nicht schon genug der Mühe wäre lauern in der kleinsten Stadt Gefahren und selbst in der Wildnis ist man vor tierischen und menschlichen Angreifern nicht gewappnet.

Das alles spielt sich in einer Zeit ab, in der jeder von seinem eigenen Glück träumt, Pferd und Bahn die einzigen Möglichkeiten sind, die Prärie zu durchreisen und meist Waffen die schlagenden Argumente liefern. Das Amerika des frühen 20. Jahrhunderts ist ein raues Pflaster, auf dem sich Gesetzlosigkeit und Chaos langsam dem Einfluss der Regierung und Industrialisierung beugen. Red Dead Redemption zeigt dem Spieler eine Welt längst vergangener Tage. Es ist die Welt der Cowboy und Indianer, die durch John Wayne und Clint-Eastwood-Filme ihren Höhepunkt fand. Und so kann man wahrlich alles, was man über den Wilden Westen zu wissen glaubt, auf diesen gelungenen Third-Person-Shooter projizieren.

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