Verzögerung des WeTab aufgrund von Problemen im Vertrieb
WeTab: Tablet-PC kommt erst im September
Wie die Neofonie-Tochter WeTab GmbH am Samstag, dem 22. Mai 2010, verkündete, kommt es erneut zu Verzögerungen des angekündigten Tablet-PCs WeTab. Als Grund dafür nennt das Unternehmen Probleme im Vertrieb. So sollen die ersten Geräte etwa vier Wochen später als geplant ausgeliefert werden.
Auf der Facebook-Seite des Unternehmens kündigte die WeTab GmbH nun das verschobene Lieferdatum je nach Bestelldatum für Mitte bis Ende September an. Zuvor war die Auslieferung der ersten Geräte für Mitte August geplant. Das Online-Kaufhaus Amazon, das bereits Vorbestellungen für das WePad annimmt, nennt als Lieferdatum aktuell den 19. September 2010.
"Leider hat der Ramp-Up der Massenproduktion und die Etablierung der Lieferkette länger gedauert als erwartet. Inklusive Einberechnung des Versands zu den Käufern und einem kleinen zeitlichen Puffer starten wir mit einer Verzögerung von circa vier Wochen auf dem deutschen Markt relativ zu der bisherigen Angabe der Massenverfügbarkeit im August. Wir bedauern diese Verzögerung.", begründete das Unternehmen die Verzögerung.
neofonie WePad
Der einzige deutsche Vertreter stammt von der eher unbekannten Firma Neofonie.
Die Ausstattungsmerkmale wie 1,66 Gigahertz und die bis zu 64 Gigabyte Festplattenspeicher klingen vielversprechend.
Die WeTab GmbH will sich aber bemühen, erste Geräte bereits im Juli 2010 an ausgewählte Journalisten, Mitglieder der Community und einige Erstbesteller zur Verfügung zu stellen. Außerdem möchte das Unternehmen ein Entwickler-Programm und die WeTab SDK veröffentlichen, um Entwicklern die Möglichkeit zu geben, eigene Programme für das WeTab zum Verkaufsstart zu veröffentlichen.
Schwerer Start für das WeTab
Einige Pleiten musste das Unternehmen bereits einstecken: So zeigte Neofonie auf der Erstpräsentation im April nur zwei kurze Demovideos und konnte den Touchscreen des Geräts nicht vorführen. Die zweite Präsentation des damaligen WePad lief wesentlich besser, so dass das ab dem 27. April vorbestellbare Gerät bei Amazon bald zu den gefragtesten Artikeln gehörte. Kurz danach gab es Gerüchte, dass Apple eine Klage gegen Neofonie anstrebe. Das Unternehmen nannte das Gerät kurzerhand von WePad in WeTab um.
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