Künstlich erzeugter Surroundsound aus nur einer Box
Ratgeber: Was bringen Soundbars?
Nicht jeder hat die Zeit, das Geld, den Platz oder die Muse, sich im Wohnzimmer ein 5.1-Heimkinoset für perfekten Surroundsound aufzubauen. So genannte Soundbars oder auch Soundprojektoren genannt, die mit nur einem Gehäuse einhüllenden Raumklang versprechen, scheinen in diesen Fällen eine echte Alternative zu sein. Was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie in diesem Ratgeberartikel.

Inhaltsverzeichnis
- 1Aufbau und Vorteile
- 2Je nach Geldbeutel: Ausstattung
- 3Handhabung: Fernseher draufstellen?
- 4Nachteile: Dezente Surroundeffekte
- 5Fazit: In manchen Fällen eine echte Alternative
Aufbau und Vorteile
Soundbars sind längliche, relativ unauffällig aussehende, gut zum Design von Flachbildfernsehern passende Boxen, die aus nur einem Gehäuse virtuellen Surroundsound ins Wohnzimmer zaubern sollen. Sie nehmen kaum Platz weg, ersparen eine aufwändige, sich quer durch den Raum ziehende Verkabelung und verschandeln das Wohnzimmerbild nicht, was oft Streit mit dem Partner verhindert.
Weil sie so einfach anzuschließen sind, werden sie auch oft als "Plug And Play"-Geräte fürs Heimkino bezeichnet, die es ihren Besitzern so einfach wie möglich machen. Im Gehäuse sitzen zahlreiche, meist kleine Lautsprecher, die den Ton durch geschickte Ansteuerung scheinbar von allen Seiten ertönen lassen.

Die Vorderseite von Soundbars sieht meist aufgeräumt und puristisch aus, auf der Rückseite befinden sich Buchsen zum Anschließen von CD-, DVD- und Blu-ray-Player, meist auch von Sat-Receivern.
Je nach Geldbeutel: Ausstattung
Bei der Ausstattung gibt es erhebliche Unterschiede – je nach Preisklasse. In manche Geräte ist ein ausgewachsener AV-Receiver integriert, der auch HDMI-Schnittstellen bietet und somit den Genuss der neuesten HD-Tonformate ermöglicht. Andere wiederum haben den Subwoofer auch gleich im Gehäuse, während wiederum andere mit drahtlos ansteuerbaren Subwoofern ausgeliefert werden.
Je mehr eine Soundbar kostet, desto mehr Ausstattung bietet sie in der Regel auch. Fast erschlagen wurde netzwelt vom Funktionsumfang der genial klingenden, extrem aufwändig konstruierten Yamaha YSP-4000, die so viele Einstelloptionen und Soundprogramme bietet, dass selbst Experten damit überfordert sind. Da wäre weniger fast mehr gewesen.

@der Rolf belieben zu sch(m)erzen?
@ Der Rolf: Der Artikel hätte grundsätzlich noch eine zweite Seite gehabt. Bin grad nicht sicher, ob die in diesem Fall gesehen wurde.
Ja. danke für den informativen Artikel! Ich werde sofort losgehen und mir den Superduper-Yamaha YSP-4000 kaufen! Der muss ja sooo toll sein! Danke für die neutrale Berichterstattung. Neben dem...