Unterschiedliche Verschlüsselungsverfahren im Überblick

Sicher kommunizieren: Kryptografie für private Daten

Die Kommunikation über E-Mails oder A/V-Konferenzen kann relativ leicht abgehört werden, wenn sie nicht verschlüsselt abläuft. Auch der Verlust des privaten Notebooks oder Smartphone kann ohne ausreichenden Schutz der Festplatte böse Folgen nach sich ziehen. Netzwelt zeigt, wie Daten im privaten Umfeld am besten verschlüsselt werden.

Auch für Videokonferenzen gibt es geeignete Sicherheitsmaßnahmen.
Auch für Videokonferenzen gibt es geeignete Sicherheitsmaßnahmen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1E-Mails mit Sicherheit versenden
  2. 2Kontakt über SSL-/TLS-Verfahren
  3. 3Unterstützung bei Client & Provider
  4. 4Sichere A/V-Konferenzen im Netz
  5. 5Google Talk und öffentliche Server
  6. 6Festplatte zuverlässig verschlüsseln
  7. 7Windows: BitLocker und TrueCrypt
  8. 8Dateisystem in Linux-Distributionen
  9. 9Dateien auf Smartphones schützen
  10. 10Fazit
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Immer mehr Daten wandern heute über elektronische Kanäle: Seit Jahren steigt der E-Mail-Verkehr immer weiter und weiter. Persönliche Besprechungen werden durch Videokonferenzen über Skype & Co. ersetzt. Doch sowohl private, als auch einige geschäftliche Anwender kümmern sich nicht ausreichend um die Sicherheit: Ohne Verschlüsselung können dritte Parteien die Kommunikation leicht mitlesen beziehungsweise ohne größere Hindernisse abhören.

Doch auch wenn Daten nicht über das Internet getauscht werden, sind sie nicht sicher: Heute wird mehr am Notebook und Smartphone gearbeitet als an stationären Computern. Die IT-Welt wird immer mobiler – doch gehen private Geräte durch Diebstahl oder Leichtsinnigkeit verloren, ist der Ärger oft groß. Gerade privaten Anwendern graut es davor, dass private Urlaubsfotos oder andere sensible Dateien von wildfremden Personen durchgesehen werden.

E-Mails mit Sicherheit versenden

Die komplette Verschlüsselung einer E-Mail vom Sender bis zum Empfänger ist immernoch recht aufwändig, da beide Stellen mit den Verfahren vertraut sein müssen. Heute ist es aber unerlässlich, dass zumindest der Datenverkehr zwischen Rechner und den Servern des E-Mails-Providers sicher abläuft – sonst wird schon beim Login das Passwort preisgegeben. Die drei gängigen Protokolle POP3, IMAP und SMTP lassen sich über das SSL- bzw. TLS-Verfahren problemlos chiffrieren. 

Dazu wechselt der E-Mail-Client für die Kommunikation mit dem Server den Port: Aus POP3 über Port 110 wird 995, bei IMAP wird von Port 143 auf 995 gewechselt. Der E-Mail-Versand mittels SMTP-Protokoll über Port 25 findet dann über Port 465 statt. Der Client kann einerseits von Beginn an den gesamten IP-Datenverkehr über die SSL-Ports sicher abwickeln. Gleichzeitig akzeptieren es viele Server, wenn auf den regulären Ports die sichere Verbindung mittels eines Start-Kommandos eingeleitet wird. Der SSL-Datenverkehr läuft dann über die gewöhnlichen Ports ab.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Verschlüsselung hier.

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