Bezahlen im Internet: PayPal

Erste Bezahlung mit PayPal vorbereiten

Eine schnelle Bezahlung per PayPal funktioniert nur, wenn man die eigene Bankverbindung bei PayPal hinterlegt und dem Bezahldienstleister erlaubt per Lastschrift Geld vom eigenen Konto abzubuchen. Um Betrugsfällen vorzubeugen, überweist PayPal jedoch zunächst einen Minibetrag im einstelligen Cent-Bereich auf das eigene Konto und schreibt in den Verwendungszweck der Überweisung einen Code. Dieser steht dann auf dem Kontoauszug und muss bei PayPal als Bestätigung eingegeben werden. Erst danach kann das bequeme Lastschriftverfahren per PayPal dauerhaft und ohne weitere Bestätigungen genutzt werden. Dauer der gesamten Aktion: Drei bis vier Tage.

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Es bleibt also dabei: Wer zum ersten mal mit PayPal bezahlen möchte, sollte bereits einige Tage vorher seinen Account eröffnen und alles vorbereiten. Nur dann kann bei eBay und in Online-Shops schnell und einfach mit PayPal gezahlt werden. Neben den erwähnten Shops und ebay ist es mit PayPal übrigens auch möglich, Geld an jede beliebige E-Mail-Adresse zu überweisen. Wer beispielsweise seinem Kumpel noch Geld schuldet und die E-Mail-Adresse kennt, kann nach dem Log-In auf der PayPal-Seite erstaunlich einfach und schnell das Geld dieser Adresse gutschrieben.

Hat der Freund einen PayPal-Account mit der angegebenen Mail-Adresse, wird ihm das Geld sofort auf seinem PayPal-Konto gutschrieben und er bekommt eine Benachrichtigung darüber. Ist noch kein PayPal-Konto vorhanden, wird nur eine Hinweis-Mail versandt, der E-Mail-Inhaber kann sich bei PayPal registrieren und bekommt das Geld gleich gutgeschrieben. Eventuell ärgern wird sich der Freund nur über die Gebühren, die PayPal jedem Empfänger berechnet. Knapp zwei Prozent vom jeweiligen Betrag zuzüglich einer Pauschalen von 35 Cent werden pro empfangener Zahlung fällig. Ausgenommen sind dabei Zahlungen aus nicht-EU-Ländern - diese sind mit bis zu rund vier Prozent noch teurer.

Sicherheit durch Käuferschutz

PayPal wirbt damit, nicht nur einen sicheren Zahlungsweg im Internet anzubieten, sondern darüber hinaus auch dem Zahlenden einen Schutz beim Einkauf im Internet zu bieten. Wer in einem Online-Shop etwas bestellt, mit PayPal zahlt und anschließend vergeblich auf sein Paket wartet, kann sich bei dem Bezahldienstleister sein Geld zurückholen. Dies ist jedoch nicht über eine einfache Stornierung möglich, sondern muss bei PayPal in einem mehrstufigen Verfahren, welches mitunter mehrere Wochen dauern kann, beantragt werden.

Ein eventuell betrogener Käufer muss dabei lückenlos den Betrug anhand von Bestellbestätigungen und Belegen nachweisen können. Als Voraussetzung für eine Rückerstattung des Geldes wird nicht selten von PayPal verlangt, Anzeige zu erstatten, was insbesondere bei Bestellungen im Ausland mit viel Aufwand verbunden ist. Der komplizierte Ablauf bei einem Betrugsfall ist für Betroffene ärgerlich und steht darüber hinaus auch noch entgegen einer weit verbreiteten Erwartung, dass eine Zahlung bei PayPal einfach storniert werden kann, weshalb das Unternehmen immer wieder in der Kritik steht.

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