Wissenswertes über den schnellen Übertragungsstandard

Netzwelt-Wissen: USB 3.0

Nachdem einige Male die Einführung von der USB 3.0-Schnittstelle verschoben wurde, erobert der neue Anschluss nun sehr schnell den Markt und findet sich bereits in zahlreichen Rechnern. Auch entsprechende externe Festplatten und USB-Sticks werden angeboten.

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USB 3.0 Host Controller Card
USB 3.0 Host Controller: Eine Karte von Sharkoon

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Technische Details zu USB 3.0
  2. 2Der Nutzen von USB 3.0
  3. 3eSata: Die Alternative zu USB 3.0

Technische Details zu USB 3.0

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Jeder Rechner lässt sich sehr einfach mit USB 3.0-Anschlüssen nachrüsten. Dazu wird lediglich ein freier PCI-Express 1x Slot benötigt. Für Notebooks bieten verschiedene Hersteller entsprechende Karten für den Expresscard-Slot 34 an. Die Kosten belaufen sich für eine Erweiterungskarte derzeit auf etwa 25 Euro. Alle zur Zeit verfügbaren Erweiterungskarten basieren auf einem Chip von NEC.

Die Mainboardchipsätze von AMD und Intel unterstützen USB 3.0 noch nicht. Diese Situation wird sich voraussichtlich erst gegen Jahresende verbessern. Derzeit sind die Mainboardhersteller ebenfalls auf den NEC-Chip angewiesen - dies gilt ebenso für alle Notebooks.

ASMedia, eine Tochtergesellschaft von Asus, hat jedoch bereits angekündigt, ebenfalls einen entsprechenden Chip in Kürze anzubieten. Die Preise sollen dabei in etwa die Hälfte vom NEC-Chip betragen. Neben sinkenden Preisen ist auch mit einer neuen Ankündigungswelle von USB 3.0-Produkten zu rechnen.

USB 3.0 ist vollständig abwärtskompatibel zu seinen Vorgängern – USB 2.0 und 1.1. Technisch unterscheidet sich die dritte Version von der zweiten durch fünf zusätzliche Kontakte im Anschluss. Die Geschwindigkeit gegenüber USB 2.0 wurde von 60 Megabyte pro Sekunde auf 300 Megabyte pro Sekunde erhöht - dies macht sich vor allem beim Übertragen großer Datenmengen bemerkbar.