Verkaufszahlen zu schlecht

Google: Onlineverkauf des Nexus One gestoppt

Google plant, den Online-Direktverkauf seines Handys Nexus One einzustellen. Die Verkaufszahlen seien zu schlecht gewesen, teilte Google nun ganz offen im offiziellen Blog mit. Das Android-Handy soll stattdessen über Filialen der Netzanbieter vertrieben werden.

Nexus
Nexus One: Das erste Handy des Internetriesen Google mit dem eigenen Betriebssystem Android.
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Das Nexus One wurde im Januar in den USA auf den Markt gebracht und war online direkt bei Google ohne Vertragsbindung erhältlich. Zwar sei das Android-Betriebssystem von den Kunden gut angenommen worden. So wurden auch viele Innovationen, die das Nexus One bot, in anderen Android-Geräten übernommen, wie dem HTC Evo 4G von Sprint. Doch die Verkaufszahlen des Nexus One blieben hinter den Erwartungen zurück.

Kunden wollen ein Handy vor dem Kauf in die Hand nehmen

"Aber wie bei jeder Innovation funktionieren manche Teile besser als andere", schreibt Andy Rubin, Android-Chef, im Google-Blog. Die weltweite Aufnahme der Android-Plattform habe die Erwartungen übertroffen, der Online-Verkauf des Nexus-One dagegen nicht. Bereits im Februar wurden Schätzungen bekannt, die zeigten, dass der Verkauf schlechter lief, als geplant. Der Online-Vertrieb blieb ein Nischenkanal für Technikbegeisterte. Die meisten Kunden bevorzugen es dagegen, ein Handy mit eigenen Händen zu testen, bevor sie es kaufen. Außerdem bevorzugen sie eine Auswahl an Angeboten und Diensten, aus denen sie auswählen können. 

Aus diesen Gründen wird Google den Online-Verkauf stoppen und neue Vermarktungswege einführen. Wie bereits in Europa will Google nun mit Netzanbietern kooperieren und deren Verkaufskanäle nutzen. So können Kunden das Nexus One bald in den Filialen der Netzanbieter testen. Die Verkaufsplattform soll dann zu einem Online-Schaufenster werden, das die Auswahl an weltweit erhältlichen Android-Handys zeigt. Die wichtigsten Daten zum Nexus One bei netzwelt.de

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