Sony konzentriert sich weiter auf E-Book Reader
TabletPC: Sony wartet noch ab
Während immer weitere mögliche Konkurrenzprodukte zum Apple iPad angekündigt werden, hält sich der Technologiekonzern Sony noch immer zurück. So setzt das Unternehmen weiter auf den Verkauf von E-Book-Readern, sei aber nicht ganz uninteressiert am neuen Markt der TabletPCs.
In einem Interview mit dem Wirtschaftsdienst Bloomberg verriet Sony-Manager Mike Abary, dass das Unternehmen bereits seit langem pber die Entwicklung eines TabletPCs nachdenke. Doch sei man trotz des Verkaufserfolgs des Apple iPad noch nicht vom Marktvolumen der Geräteklasse überzeugt. So möchte Sony erst beobachten, wie sich der Markt der TabletPCs entwickle.
"Das iPad hat eine neue Möglichkeit geschaffen", sagt dazu Abary gegenüber Bloomberg. "Nun können wir ein gutes Urteil fällen, ob es der Markt wirklich akzeptiert." Bis dahin möchte sich Sony mit der Weiterentwicklung seiner E-Book-Reader beschäftigen. Die Lesegeräte sollen laut Sony die am stärksten gewachsene Produktklasse sein. Im Jahr 2009 sollen sich die Verkäufe vervierfacht haben.
Ausblick: UMTS und Farbdisplays
Insbesondere möchte sich das Unternehmen auf die "Verbesserung der Konnektivität" durch den Einbau von UMTS-Modulen in die E-Book-Reader konzentrieren. Zwar gibt es bereits in den USA den Sony Reader Daily Edition, der Kauf von Büchern und Zeitungen soll aber bald auch auf anderen Geräten möglich sein. Außerdem verhandelt Sony laut Abary bereits mit Zulieferern, um auch farbige E-Paper in den Sony Readern einsetzen zu können.
Bislang hielt sich Sony auch bei der farbigen E-Ink-Technologie noch zurück, da sie "noch nicht ausgereift" sei. Nun möchte das Unternehmen bereits Anfang 2011 die ersten Geräte mit farbigem Bildschirm ausliefern. Auch will Sony weiter an der Lebensdauer der Akkus für die E-Book-Reader arbeiten.


Sony hat seine E-Reader aufgefrischt: Die neuen Modelle zeichnen sich durch ein verbessertes Touch-Display aus, außerdem wurde der Speicher erhöht. Der Sony Reader Pocket Edition und der Sony Reader Touch Edition sind ab Oktober erhältlich.
Der E-Book-Shop von Sony ist eröffnet. Mehrere hunderttausend Titel sollen im EPUB-Format zur Verfügung stehen. Der Zugang ist per WLAN, für manche Lesegeräte aber ausschließlich per PC und Notebook möglich.
Mit zwei neuen Lesegeräten für digitale Bücher und niedrigeren Preisen setzt Sony den Platzhirschen Amazon unter Druck. Ein günstiges Einstiegsgerät mit kleinerem Bildschirm soll einen größeren Kundenkreis ansprechen. Zudem bietet Sony Inhalte im eigenen "eBook Store" zukünftig preiswerter an.
Der Trend zu Tablet-PCs wie dem Apple iPad zwingt einige Hersteller dazu, die Preise für ihre E-Book Reader zu senken. Nachdem bereits Amazon und der amerikanische Buchshop Barnes&Noble die Preise ihrer Lesegeräte angepasst haben, folgt nun auch der japanische Hersteller Sony. Digitaler Lesespaß beginnt bei Sony nun bereits ab 169 Euro.
Mit einem neuen E-Book-Reader "Daily Edition" kündigt Sony ein weiteres Konkurrenzmodell zum Amazon Kindle an. Das Lesegerät mit der Bezeichnung "Daily Editon" enthält ein UMTS-Modem. Damit können Benutzer Bücher, Zeitungen und Zeitschriften aus Sonys hauseigenem Online-Shop über Mobilfunk direkt auf das Gerät herunterladen.
Mit dem Reader PRS-T2 stellt Sony die Neuauflage des erfolgreichen E-Book-Reader PRS-T1 vor. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich zum Beispiel der Umblättervorgang verbessert. Das Gerät ist ab September zum Preis von 139 Euro im Handel erhältlich.
Sony bringt seinen E-Book-Reader im Taschen-Format nun auch in Deutschland auf den Markt. Der "Pocket Edition PRS-300" bietet ein halbes Gigabyte Speicherplatz, bis zu 330 Bücher sollen auf dem handlichen Lesegerät Platz finden.




