Wissenswertes über Computerschriften

Netzwelt-Wissen: Typografie und Schriften

Netzwelt-Wissen: Typografie und Schriften Moderne Betriebssysteme enthalten eine ganze Reihe mehr oder weniger schöner Schriftarten. Was bei vielen Anwendern eher wenig Beachtung findet, ist über mehrere PC-Generationen gewachsen. Netzwelt erklärt die wichtigsten Dinge rund um Schriftarten am heimischen Computer.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Fachbegriffe aus der Typografie
  2. 2Laufweite: Texte schön machen
  3. 3Schriftsysteme und Dateiformate
  4. 4TrueType, FreeType und WebFonts
  5. 5Fonts: Windows, Linux & MacOS X
  6. 6Courier New und DejaVu-Familie
  7. 7Schriftarten selbst entwickeln
  8. 8Fazit

Schon in der Schule lernen viele Kinder meist zwei Schriftarten: In der Grundschule schreiben wir in Druckschrift, ab den höheren Klassen wird dagegen meist die vereinfachte deutsche Schreibschrift gelehrt. Heute werden Nachrichten nur selten per Hand geschrieben, dennoch spielen Schriftarten bei Briefen, E-Mails und anderen Dokumenten eine wichtige Rolle in unserem Leben. Es geht zunächst darum, mit der Schriftart den Inhalt optisch ansprechend aufzubereiten.

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Eine Schriftart kann – sofern sensibel ausgewählt – auch die Bedeutung von Texten unterstreichen. Eine Einladungskarte zum Geburtstag wird sicher eine verspieltere Schrift vorweisen als die Bilanz börsennotierter Aktiengesellschaften. Daneben hilft ein gut gewählter Typ auch die Lesbarkeit des Textes zu erhöhen: Am Bildschirm helfen Schriften ohne Serifen, bei gedruckten Dokumenten wird tendenziell die Verwendung von Serifen als sehr angenehm empfunden.

Fachbegriffe aus der Typografie

Schriften lassen sich nach dutzenden Eigenschaften klassifizieren, von denen hier nur die wichtigen angesprochen werden sollen. Die genannten Serifen sind sicher das wichtigste Kriterium, das PC-Endanwendern optisch auffällt: Damit werden die kleinen Striche bezeichnet, die an der Basis oder einzelnen Seiten eines Buchstabens entgegen der eigentlichen Grundrichtung angebracht sind. Daneben spielen die sogenannte Ober- und Unterlänge eine wichtige Rolle.

Am besten erklärt sich das mittels des kleinen Buchstabens "e": Alles, was über das Dach hinausragt, ist die Oberlänge – also zum Beispiel der Anstrich des "b". Das Stück unter der Basislinie fällt bei den Buchstaben "g" und "p" auf. Zusammen mit der Versalhöhe (also der Höhe eines Großbuchstabens) und der Mittellänge (Höhe von Kleinbuchstaben) sowie Form bestimmten Ober- und Unterlänge maßgeblich das Schriftbild. Von der Zeilenhöhe oder Blocksatz hängt die Optik kaum ab, da dies keine direkte Beziehung zur verwendeten Schriftart hat sondern eher vom Textsystem oder Office-Programm abhängt.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Mac OS X hier.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Sehr guter Artikel! Sowas bringt einen wirklich weiter =) Schön wären noch Bildbeispiele zu den einzelnen angesprochenen Schrifttypen, das würde das ganze noch veranschaulichen!

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