Neuigkeiten auch bei Photoshop

Adobe: Creative Suite 5 bekommt mehr Web-Funktionen

Grafiker, Designer und Layouter warten auf Adobes neue Creative Suite wie Manager auf Microsofts Office. Office 2010 ist seit April teilweise schon als Download erhältlich und soll ab Juni 2010 in den Handel kommen. Adobes Version 5 der Creative Suite ist ab heute erhältlich.

Die Programme von Adobes Creative Suite 5 lassen sich im Onlineshop von Adobe auch einzeln erwerben. Photoshp CS 5 in der Extended Edition kostet beispielsweise 1427 Euro.
Die Programme von Adobes Creative Suite 5 lassen sich im Onlineshop von Adobe auch einzeln erwerben. Photoshp CS 5 in der Extended Edition kostet beispielsweise 1427 Euro.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Mess- und Analyse-Tools für Websites
  2. 2Neue Features in Photoshop und Co
  3. 3Mehr Performance bei hochauflösenden Videos und Fotos
Werbung

Laut Hersteller haben die Entwickler über 250 neue Funktionen eingebaut. Die sollen insgesamt dazu beitragen, dass "die Arbeitsabläufe von Designern und Entwicklern optimiert und die Erstellung, Veröffentlichung und Optimierung medienübergreifender Inhalte" vereinfacht wird. 

Die Suite besteht aus folgenden Programmen, jeweils mit dem Zusatz CS5: Photoshop, Illustrator, Indesign, Flash Professional, Dreamweaver, Adobe Premiere Pro und After Effects. Neu ist die Komponente Flash Catalyst. Die soll ermöglichen, auf einfache Weise interaktive Inhalte zu erstellen. Der Anwender muss dafür keinen Code schreiben. 

Bei den Neuerungen zeichnen sich zwei Hauptbereiche ab. Zum einen wurden Funktionen gestärkt, die den Arbeitsablauf und die Zusammenarbeit in Teams betreffen, zum anderen wurde die Integration internetbezogener Features verbessert oder erweitert. Die Creative Suite unterstützt die kommenden Versionen des Flash Player 10.1. und Adobe AIR 2. Diese sollen auf Mobilgeräten wie Netbooks, Mobiltelefonen oder den neuen Tablet-Rechnern höhere Leistung bringen. 

Mess- und Analyse-Tools für Websites

Für Marketing-Mitarbeiter und Online-Publisher interessant ist die Integration von Mess- und Optimierungsmöglichkeiten für Webseiten. Der Anwender kann jetzt auf Funktionen zugreifen, mit denen sich Informationen aus Webseiten und anderen Quellen analysieren lassen. Die dahinter liegende Technik wurde nicht von Adobe selbst entwickelt. Vielmehr hatte Adobe schon im Herbst 2009 den Web-Analyse-Spezialisten Omniture übernommen und kann so dessen Technologie anbieten.

Auch sonst spielt das Web in der neuen Creative Suite eine Hauptrolle. Der Anwender kann in allen Programmen jeweils auf Onlinedienste zurückgreifen, die im sogenannten Adobe CS Live zusammengefasst sind. So erlaubt beispielsweise CS Review die Online-Überprüfung von Design-Entwürfen direkt aus den Anwendungen heraus. Der Dienst Browser-Lab testet Webseiten-Inhalte auf verschiedenen Browsern und Betriebssystemen und Net Averages stellt Nutzungsdaten aus dem Web zur Verfügung. 

Adobe Story soll den Nutzern von Production Premium helfen, gemeinsam Drehbücher zu schreiben und die Postproduktion vereinfachen. Für einen begrenzten Zeitraum sind die Dienste kostenlos. 

Links zum Thema

Kommentieren