10 Meter Tauchtiefe, 2 Meter Fallhöhe und bis zu -10 Grad kälteresistent
Hart im Nehmen: Outdoorkamera Panasonic Lumix FT2 im Test
Strand und Meer, Schnee und Kälte sowie Regen und Stürze lassen die Panasonic Lumix FT2 unbeeindruckt. Die wasserdichte sowie stoß- und kälteresistente Outdoorkamera zeichnet sich gegenüber dem Vorgängermodell FT1 durch eine noch größere Robustheit aus. Im Test fiel die Kamera nicht nur herunter und wurde nass, sondern musste auch noch möglichst gute Fotos und HD-Videos liefern.
Panasonic Lumix FT2 : Egal ob Segeln, Biken, Skifahren oder einfach nur am Strand liegen - herkömmlichen Digitalkameras sollte man diese Aktivitäten nicht zumuten. Dafür braucht es Spezialisten wie die Panasonic Lumix FT2: Die Outdoorkamera ist wasser- und staubdicht, kälteresistent und unempfindlich gegenüber Stürzen. Zum Video: Panasonic Lumix FT2
Inhaltsverzeichnis
- 1Gute Tasten, schlechte Tasten
- 2Sehr guter automatischer Weißabgleich
- 3Robust und bereit für modernste Speicherkarten
- 4Fazit: Gelungene Kamera mit zwei Fehlern
Tauchen gehen, herunterfallen und im Schnee frieren
Im Vergleich zum Vorgängermodell FT1 vergrößerte Panasonic bei der Lumix FT2 vor allem die Widerstandsfähigkeit. Die neue Outdoorkamera hält dem Wasserdruck in einer Tiefe von zehn Metern bis zu 60 Minuten stand und ist selbstverständlich auch staubdicht, so dass zum Beispiel am Strand kein Sand ins Innere gelangt. Stürze aus einer Höhe von bis zu zwei Metern übersteht die Kamera in der Regel unbeschadet - eine hundertprozentige Garantie gibt der allerdings Hersteller nicht. Auch Wintersportler können sich freuen: Bis zu einer Temperatur von minus zehn Grad Celsius soll die FT2 ohne Einschränkung funktionieren.
Panasonic stattet die FT2 mit einem CCD-Bildsensor aus, der eine maximale Auflösung von 14,1 Megapixeln liefert. Seine Fläche fällt mit 1/2,33 Zoll so groß aus, wie bei den meisten anderen Kompaktkameras.
Das Objektiv der FT2 verfügt über einen 4,6-fachen Zoom und verbleibt dauerhaft im Gehäuse. Die ins Kleinbildformat umgerechnete Brennweite reicht von 28 bis 128 Millimetern. Ein optischer Bildstabilisator hilft dem Fotografen bei bei schlechten Lichtverhältnissen Fotos mit möglichst wenigen Verwacklungen aufzunehmen. Die Linse verändert ihre Brennweite relativ langsam, lässt sich dadurch aber ziemlich genau steuern. Der Autofokus arbeitet zügig und präzise.
Die FT2 von Panasonic nimmt im vollautomatischen Betrieb, der bei ihr intelligente Automatik heißt, dem Nutzer alle Entscheidungen über die Bildeinstellungen ab. Entschließt sich der Fotograf für den Modus "Normalbild" kann er unter anderem die Art des Weißabgleichs oder die Lichtempfindlichkeit beeinflussen. Über Blende und Belichtungszeit entscheidet immer die Kamera, das gilt auf für die Szenenmodi mit abgespeicherten Einstellungen für 29 unterschiedliche Aufnahmesituationen, wie zum Beispiel unter der Wasseroberfläche.
Panasonic Lumix FT2 im Test
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Bild vergrößern Robuste Outdoorkamera mit einer Tauchtiefe von zehn Metern und einer Fallhöhe von zwei Metern. - Bild 2 von 6
Bild vergrößern Schlanke Kamera, bei der das Objektiv mit seinem 4,6-fachem Zoom nicht aus dem Gehäuse herausfährt. - Bild 3 von 6
Bild vergrößern Der 2,7 Zoll große Bildschirm dient auch als Sucher. - Bild 4 von 6
Bild vergrößern HDMI-Anschluss und eine hauseigenen AV/USB/Multi-Schnittstelle hinter eine schützenden Klappe. - Bild 5 von 6
Bild vergrößern Die Abdeckungen der Kamera kann und sollte der Nutzer verriegeln. - Bild 6 von 6
Bild vergrößern Lithium-Ionen-Akku und SD-, SDHC- oder SDXC-Speicherkarte schützt ein Klappe mit Gummibeschlag.
Der 2,7 Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der FT2 dient als Sucher und zur Bildkontrolle. Bei Tageslicht ist der Inhalt der Anzeige gut zu erkennen, nur bei Aufnahmen unter Wasser sollte der Nutzer die Beleuchtung so hell wie möglich einstellen. Die Blickwinkel fallen trotz der schützenden Doppelverglasung, die für vergleichsweise starke Reflexionen sorgt, noch sehr groß aus und liegen bei etwa 160 bis 170 Grad.






