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Canton DM 90 im Test: Tiefbassmonster für Heimcineasten
Surroundsound aus nur einer Box? Das geht tatsächlich – Soundbars machen es möglich. Mit der DM 90 ist dem hessischen Boxenbauer Canton ein optisch ansprechendes und vor allem akustisch überzeugendes Prachtexemplar dieser noch jungen Gattung gelungen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Warum Soundbars?
- 2Ausstattung und Technik
- 3Einfache Handhabung
- 4Klangqualität: Bombenstimmung
- 5Fazit: Powerriegel für Preisbewusste
Warum Soundbars?
Der Sound der eingebauten TV-Lautsprecher klingt blechern und dünn, aber für ein ausgewachsenes 5.1-Surroundsystem ist nicht genügend Platz im Wohnzimmer vorhanden? Dann gibt es eine ernst zu nehmende Alternative: eine Soundbar. Die schwarzen Riegel sehen schick aus, passen zum Design des Flachbildfernsehers oder PC-Monitors, nehmen kaum Platz weg und benötigen keine aufwändige Verkabelung, die sich quer durch den Raum zieht. Doch wie gut klingen diese All-in-one-Lösungen? Antwort: Kommt ganz auf das jeweilige Modell an. Mit der 1.350 Euro teuren Canton DM 90 machen Sie garantiert nichts verkehrt, wie der netzwelt-Test zeigt.
Ausstattung und Technik
Ein massiver Powerriegel, keine Frage – 90 Zentimeter lang, 30 Zentimeter tief und 16 Zentimeter hoch. Damit die 17,5 Kilo schwere DM 90 auch massive und große Flachbildfernseher tragen kann, wurde das Holzgehäuse – lieferbar in den Farben Lackschwarz, Mattschwarz und Weiß – professionell versteift. Unter dem Mantel verbirgt sich ein 350 Watt starkes 2.1-System mit drei digitalen Endstufen sowie ein Subwoofer. Hinter der abnehmbaren Frontblende verrichten zwei außen sitzende Koaxialtreiber mit zentralem Hochtöner ihre Arbeit, die virtuell fünf Lautsprecher simulieren. Hinzu kommen in der Mitte vier Tieftontreiber mit jeweils elf Zentimetern Durchmesser, die für ein markerschütterndes Tiefbassfundament sorgen.

Wem die ungeheure Leistung immer noch nicht genügt, kann an den Vorverstärkerausgängen an der Rückseite einen zusätzlichen Subwoofer und externe Effektboxen anschließen. Dort befinden sich auch drei analoge und zwei digitale Eingänge für PCM, Dolby Digital und DTS, Schnittstellen für die neuen HD-Tonformate über HDMI sucht der Testredakteur allerdings vergeblich.
