Standardkost für den Standardgeldbeutel
Onkyo DV-BD 507: 400-Euro-Player im Test
Onkyos zweiter Blu-ray-Player gibt sich bis auf eine schwächelnde DVD-Wiedergabe und den zu lauten Lüfter keine Blöße. In puncto Multimedia-Ausstattung hätte sich netzwelt aber noch etwas mehr Pioniergeist gewünscht.

Inhaltsverzeichnis
- 1Ausstattung: Zentrales Kartenlaufwerk
- 2Lauter Lüfter
- 3Schwach: DVD-Bildqualität
- 4Nahezu perfekt: Blu-ray-Bildqualität
- 5Fazit: Solide Hausmannskost
Ausstattung: Zentrales Kartenlaufwerk
Onkyo, in erster Linie für AV-Receiver bekannt, zählt nicht unbedingt zu den Blu-ray-Pionieren, das merkt man auch daran, dass der japanische Konzern mit dem DV-BD 507 erst seinen zwei Blu-ray-Player auf den Markt bringt. Dieser hat seinem Vorgänger, dem BD 606, einen Netzwerkanschluss für BD-Live voraus, ein Feature, das seit dem Jahr 2009 zum Standardprogramm bei jedem Blu-ray-Player zählt. Doch Vorsicht: BD-Live-Downloads aus dem Internet funktionieren nur dann, wenn man eine SD-Karte als Speichermedium verwendet. Überhaupt spielt das Kartenlaufwerk auf der Vorderseite eine zentrale Rolle, schließlich können darüber auch MP3-Stücke, Fotos und sogar HD-Videos im AVCHD-Format abgespielt werden. DivX-Videos sind nur kompatibel, wenn sie über eine Disc eingespeist werden, dann aber auch in HD-Auflösung. Weitere Multimediaextras wie Streaming vom PC, die Darstellung von YouTube-Videos oder eine USB-Buchse suchte netzwelt leider vergeblich. Dafür spendierten die Entwickler ihrem Spross sechs Videoregler, mit denen man sogar Schärfe und Gamma anpassen kann.
Lauter Lüfter

Auch wenn das Menü weder besonders schön noch raffiniert gestaltet ist, punktet es doch durch seine Übersichtlichkeit und Logik. Wichtige Funktionen wie beispielsweise die HDMI-Auflösung kann man auch mit der Fernbedienung regulieren.

Handlich und übersichtlich: die Fernbedienung. Die HDMI-Auflösung lässt sich im Stop-Modus direkt umschalten.
Die durchschnittliche Ladezeit von Blu-rays liegt bei 33 Sekunden, ein Wert, der weder besonders gut noch besonders schlecht ist. Angesichts des relativ niedrigen Stromverbrauchs von 20,6 Wat fragt sich die Redaktion, ob es wirklich nötig war, einen Lüfter einzubauen. Denn dieser kann ziemlich laut rauschen, was sensiblen Naturen in leisen Filmpassagen auf die Nerven gehen kann.


400 Euro Player - im Internet für 210 Euro zu haben? Also wird man mal wieder, wie eigentlich immmer, vom Blödmarkt um die Ecke verhonnepiepelt...? Wie schlägt sich im...