Eltern sollten am besten eigene Erfahrungen sammeln
Ratgeber: Kinder in sozialen Netzwerken
Soziale Netzwerke sind aus dem Alltag der meisten Kinder und Jugendlichen kaum noch wegzudenken. Sie verbringen ganze Nachmittage bei SchülerVZ, Lokalisten, Wer-kennt-wen oder ähnlichen Seiten. Oft sind sie sich der möglichen Gefahren nicht bewusst, die unvorsichtiges Handeln im Netz birgt. Eltern wiederum können sie selten schützen oder kontrollieren, da sie selbst über keine Erfahrung im Umgang mit sozialen Netzwerken verfügen. Dieses Problem hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erkannt und einen Leitfaden veröffentlicht.

Kinder werden inzwischen mit sozialen Netzwerken sozialisiert, tauschen Bilder und Videos aus. Allerdings ist das Ganze nicht immer harmlos, wenn zum Beispiel Mitschüler oder Lehrer gemobbt werden, Daten geklaut oder unfreiwillig veröffentlicht werden. Erst kürzlich wurde ein neues Datenleck bei SchülerVZ entdeckt.
Eltern fehle oft schlichtweg das Know-how, um die Aktivitäten ihrer Kinder in sozialen Netzwerken zu kontrollieren, schreibt der BVDW. Wichtig sei aber neben der Theorie auch die praktische Anwendung. So empfiehlt Axel Schmiegelow vom BVDW allen Eltern, eigene Erfahrungen mit sozialen Netzwerken zu sammeln.
Autoren sind selbst Experten aus der Praxis
Mit dem Leitfaden erhalten Eltern praktische Tipps für die sichere und kompetente Nutzung von sozialen Netzwerken. Die Broschüre zum Herunterladen enthält Antworten auf die wichtigsten Fragen. In zehn Kapiteln gibt der Leitfaden Tipps zu folgenden Themen:
- Sicherheit
- Nutzungdauer
- Medienkompetenz
- Preisgabe von Daten
- Datenschutz
- Austritt
- Rechte
- Mobbing
- Mögliche Kosten
- Beratung und Hilfe
Die Autoren sind Experten auf dem Gebiet, denn sie arbeiten selbst bei den häufig von Jugendlichen genutzten Netzwerken. So wirkten an dem Ratgeber Mitarbeiter der VZ-Netzwerke, lokalisten.de, wer-kennt-wen.de, MySpace.com sowie der BVDW mit.
Erhältlich ist der Leitfaden "Meine Kinder in Sozialen Netzwerken – 10 Tipps für Eltern, um den richtigen Umgang zu fördern" kostenlos auf der BVDW-Website.

also ich würde mich von meinen Eltern in sozialen Netzwerken kontrolieren lasen