Mit 5,4 Millionen Sichtungen einer der erfolgreichsten Kurzfilme

Kurzfilm der Woche: Notlandung auf der Autobahn

Kurzfilm der Woche: Notlandung auf der Autobahn Der Interstate 405 in Kalifornien ist in den USA fast so berühmt wie die Route 66. Die Autobahn zählt zu den meistbefahrenen Straßen der Vereinigten Staaten. Um so kurioser, dass ausgerechnet auf dieser Straße ein Flugzeug notlandet - zumindest im Kurzfilm 405. Mit über 5,4 Millionen Sichtungen seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2001 gehört der Film zu den erfolgreichsten Kurzfilmen in der Geschichte des Internets. 

Das Besondere an dem Film sind die vielen Spezialeffekte, die von nur zwei Programmieren erzeugt wurden - das alles mit den technischen Standards aus dem Jahr 2001. Der Film kostete damit keine Millionen und es dauerte auch nicht Jahre, um ihn fertig zu stellen. Bruce Branit und Jeremy Hunt investierten etwas mehr als drei Monate an ihren Heimcomputern. Die beiden sind Programmierer für visuelle Effekte und arbeiteten zuvor für verschiedene Fernsehsendungen, Filme und Werbung, unter anderem an den Animationen von Star Trek und Akte X mit. Bei dem Kurzfilm übernahmen sie zudem die Arbeit der Kameramänner, Soundeffektdesigner und den Schnitt. 405 ist ihr erstes gemeinsames Projekt. 

"Es geht darum, die Werkzeuge des Filmemachens jedem zugänglich zu machen"

"Es geht darum, die Werkzeuge des Filmemachens jedem zugänglich zu machen", sagte Hunt. "Viele von den Dingen, die wir bei 405 getan haben, die Werkzeuge und Techniken sind genau gleich wie bei den großen Produktionen." Zudem wollten sie endlich auch mal ihre eigenen Ideen umsetzen. In dem Drei-Minüter 405 landet ein Flugzeug auf dem Interstate 405 und schleift einen Rangerover mit sich, dessen Fahrer Hunt selbst spielt. Dieser fährt auf der ungewöhnlich leeren Interstate 405 lang, bis er im Rückspiegel eine DC-10 im Landeanflug bemerkt. Seine Versuche dem Flugzeug zu entkommen sind vergeblich. Die Nase des Fliegers landet genau auf dem Fahrzeug. Beide kommen schließlich zum Stehen. Das allein ist bereits spektakulär umgesetzt, doch das Ganze bietet zugleich eine kleine lustige Wendung.

Alles was sie benötigten war eine digitale Kamera, eine Canon Optura, und zwei Dual Pentium Computern mit Windows NT. Der Erfolg des Kurzfilms war so groß, dass beide zu einer kreativen Künstleragentur nach Hollywood wechselten und ihre bisherigen Jobs kündigen konnten. Der Kurzfilm der letzten Woche bei Netzwelt.de.

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Cooles Ding, witziges Ende...hab mich totgelacht:rofl:

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