iPad-Konkurrent soll ab 12. Mai ausgeliefert werden

Joojoo: Internet-Tablet mit Flash-Unterstützung kommt nach Deutschland

Das Joojoo wird das erste Tablet der neuen Generation sein, das in Deutschland auf den Markt kommt - noch vor dem iPad und dem WePad und den zahlreichen anderen Unternehmen, die ein Tablet angekündigt haben. Ab dem 12. Mai soll das Joojoo ausgeliefert werden. Vorbestellungen sind bereits jetzt möglich. 

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Nach Angaben des Herstellers hat das Joojoo mit dem 12,1 Zoll großen Touchscreen den größten BIldschirm unter den Tablets. (Quelle: Joojoo)

In den USA ist das Joojoo bereits seit Ende März auf dem Markt. Hersteller Fusion Garage wirbt in einer Mitteilung damit, dass das Joojoo das Internet-Tablet mit dem größten Touchscreen sei. Auf dem 12,1-Zoll Bildschirm mit Multitouch-Unterstützung lassen sich Seiten eines digitalen Dokuments mit einer Fingerbewegung umblättern. Eine Tastatur in vollem Format erscheint bei Bedarf auf der Anzeige. Das Joojoo startet nach Angaben des Herstellers sehr schnell und der Nutzer soll bereits nach nur neun Sekunden online sein. Die Benutzeroberfläche preist der Hersteller als einfach und intuitiv an.

"Kein Gerät ist so speziell nur zum Surfen im Internet gemacht"

Vor allem sei das Gerät geeignet, um im Netz zu surfen und jederzeit über WLAN online zu gehen. Damit biete das Gerät einen einfachen, schnellen Zugriff auf Anwendungen, Nachrichten, Musik, Videos, soziale Netzwerke und andere Webdienste. Eine Besonderheit ist das Betriebssystem, das auf dem Core-Browser basiert. Zudem unterstützt das Gerät Flash und verfügt über eine USB-Schnittstelle. Die Auflösung des Bildschirms beträgt 1366x768 Pixel. Das Tablet soll die Wiedergabe von 1080p-Videos beherrschen. Eine vier Gigabyte SSD-Festplatte ist eingebaut sowie Kamera, Mikrofon und Lautsprecher für Videochats. Das Joojoo wiegt etwas mehr als ein Kilogramm. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller circa fünf Stunden. 

“Mit vielen Geräten kann man heute ins Internet gehen – aber keines ist so speziell nur dafür gemacht“, sagte Chandrasekar Rathakrishnan, Gründer und CEO von Fusion Garage. Deswegen sei auch der Name “Joojoo” gewählt worden, weil er in West-Afrika einen Gegenstand mit magischen Kräften bezeichne. Zunächst sollte das Tablet eigentlich Crunchpad heißen. Dieser Name musste allerdings nach Kontroversen mit dem ehemaligen Entwicklungspartner dem Technikmagazin Techcrunch geändert werden.

Fusion Garage, das 2008 in Singapur gegründet wurde, will regelmäßige Software-Updates für neue Features und Funktionen anbieten. Das Tablet wird vorerst ausschließlich online erhältlich sein und kostet 359 Euro zuzüglich 68,71 Euro Mehrwertsteuer - insgesamt also 427,21 Euro.

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