Die Alternative zu iTunes

Link Wink: Simfy, das legale Wunschkonzert

Die Seite des Musikstreaming-Dienstes Simfy steckt zwar zur Zeit mitten im Relaunch, doch sie kann sich bereits jetzt sehen lassen. Die überarbeitete Version soll im Laufe der Woche abgeschlossen werden, dann sollen über 6,2 Millionen Titel zur Auswahl stehen. Die neue Seite kann sich sehen lassen und bietet womöglich eine echte Alternative zu Apples iTunes. Gegen eine monatliche Gebühr können Nutzer soviel Musik hören, wie sie wollen. Zudem bestimmen sie, anders als beim Radio, was gespielt wird. 

Simfy
Musik nach Wahl online anhören bei Simfy kein Problem und ganz legal. (Quelle: Simfy)

Bislang sind 34 Prozent der lizenzierten Songs verfügbar, der Anteil wird stetig erweitert. Allein heute kommen 210.598 Titel hinzu. Das Ganze ist Dank der Partnerschaften und Lizenzabkommen mit großen Musiklabels wie Universal Music, Sony Music, Warner Music und EMI Music legal. Außerdem konnte eine Einigung mit der Musikrechtegesellschaft Gema erzielt werden, woran Anbieter ähnlicher Seiten bislang häufig scheiterten. 

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Nur Premiumkunden können die gehörten Songs auch speichern

Die neue Oberfläche der simfy-Website zeichnet sich durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit aus. Damit spiegelt sie das Motto des Unternehmens wieder: simfy kommt von simplyfy, also vereinfachen. Die Basisvariante ist kostenlos.

Registrierte Nutzer können auf einzelne Songs zugreifen, eigene Wiedergabelisten erstellen sowie Radio-Streams und Playlisten anderer Anwendern hören, wobei die Registrierung kostenlos ist. Nicht registrierte User können Radio-Streams anhören, die sich an den Stil der gewählten Interpreten anpassen. Diese beiden Angebote finanziert simfy über Werbung in akustischer Form und als Banner auf der Webseite. Der Premiumbereich ist werbefrei. 

Für 9,99 Euro erhalten Premium-User zusätzliche Funktionen, Studenten und Schüler zahlen 6,99 Euro. Premiumkunden können die permanente Musikflatrate auch offline nutzen, das heißt sie können die gehörten Titel auch speichern sowie über eine Anwendung auf dem iPhone oder einem Android Handy anhören. Der Premiumbereich bietet ab Juni zudem eine Anwendung für den Desktop. 

Simfy ist mit 1,5 Millionen registrierten Nutzern Deutschlands größte Musikplattform

Das Hamstern von Downloads werde so immer mehr zurückgehen, sagen die Hersteller. "Warum soll der Musikliebhaber mühsam seine Festplatte vollpacken, wenn er immer und überall mobil seine Lieblingsmusik hören kann?", erklärt Steffen Wicker, CEO von simfy. Der Anbieter wirbt damit, dass dies das Ende der illegalen Downloads bedeuten könnte. 

Nach eigenen Angaben ist simfy mit 1,5 Millionen registrierten Nutzern Deutschlands größte Musikplattform und Marktführer für Online-Musiklösungen. Die beiden Gründer Christoph Lange und Steffen Wicker entwickelten die Seite im Jahr 2006. Ursprünglich sollte sie einen Preisvergleich im Musikdownloadmarkt bieten.  

Eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung zu Folge, liegt das Angebot im Trend: Demnach verdreifache sich die Zahl der Musikkäufer im Internet in den nächsten fünf Jahren von derzeit fünf Millionen auf 15 Millionen. Erst letzten Monat stellte last.fm den Teil seines Dienstes ein, bei dem gezielt einzelne Songs angehört werden konnten. Dort können nur noch Playlists angehört werden.  

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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Musikdienst hier.

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Ich sehe für eine kommerzialisierung solcher dienste OHNE mehrwert keine chance. Das direkte streamen auf mobile und das offline angebot ist auf jeden fall eine super sache, damit könnten sie sich...

"Registrierte Nutzer können auf einzelne Songs zugreifen, eigene Wiedergabelisten erstellen sowie Radio-Streams und Playlisten anderer Anwendern hören" Das ist schlichtweg falsch. Ich kann ohne mich...

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