Portable Apps fürs Internet
Software für den USB-Stick: Die besten Office-Tools
Wer ständig zwischen Privat- und Arbeitsrechner wechseln muss, kennt die damit verbundenen Unannehmlichkeiten: Um im Büro mal eben die privaten E-Mails abzurufen, muss der unpraktische Webmailer bemüht werden. Bei Word 2007 auf dem Arbeits-PC sucht man immer noch vergeblich nach der einen oder anderen Funktion und der PDF-Konverter zuhause klappt ohnehin viel besser, als das veraltete Tool auf der Arbeit.

Inhaltsverzeichnis
- 1OpenOffice auf dem Stick
- 2Mail-Client und Kalender in der Hosentasche
- 3PDF-Tools immer dabei
- 4ZIP, RAR und Co. entpacken
Meistens ist die Installation von Programmen auf den Rechnern des Arbeitgebers verboten. Das ist zwar sinnvoll und richtig, manchmal jedoch auch ärgerlich: Programme, mit denen die eine oder andere Aufgabe im Job-Alltag einfacher von der Hand gehen würde, bleiben so außen vor. Wenn es sich darüber hinaus auch noch um Freeware-Tools handelt, welche nicht einmal vom Arbeitgeber gekauft werden müssten, ist dies doppelt schade.
Je nachdem, wie der Rechner am Arbeitsplatz konfiguriert ist, bietet sich jedoch ein "Schlupfloch" an, um Freeware-Tools doch auf der Arbeit zu nutzen: So genannte "portable Versionen" von beliebten Programmen wie OpenOffice oder Thunderbird werden nicht auf dem Rechner installiert, sondern lediglich auf einen USB-Stick kopiert und von dort auch gestartet. Voraussetzung dafür ist, dass der USB-Anschluss des Rechners nicht vom Systemadministrator gesperrt wurde. Ist dies nicht der Fall, stehen im Internet einige interessante Tools zum meist kostenlosen Download bereit.
OpenOffice auf dem Stick
Wer zu Hause mit OpenOffice arbeitet und das auch gerne im Büro tun möchte, kann sich die beliebte Office-Suite auf einen USB-Stick kopieren. Gemeinsam mit den Spezialisten des Online-Projekts PortableApps.com hat OpenOffice dafür eine portable Version seiner Software entwickelt und bietet diese auf seiner Webseite zum kostenlosen Download an. Statt die Suite auf dem Rechner zu installieren, werden die Dateien des Programmes auf einen mobilen Speicher kopiert.
Nach dem Aufspielen auf den USB-Stick oder die mobile Festplatte, benötigt OpenOffice rund 230 Megabyte Speicherplatz. Das ist nicht wenig, jedoch sind alle Programme in der Software-Suite enthalten und können ohne Einschränkung benutzt werden. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen konnten im netzwelt-Test problemlos zum Öffnen und Bearbeiten von entsprechenden Dokumenten genutzt werden. Im Vergleich zum installierten OpenOffice geht bei der portablen Version zwar alles etwas langsamer, das Arbeiten damit kann, insbesondere mit einem flotten USB-Stick, jedoch auch durchaus Spaß machen.
Beim Doppelklick auf ein Word-Dokument wird allerdings nach wie vor die installierte Standard-Textverarbeitung auf dem Rechner geöffnet. Wer dies für die Dauer der USB-Stick-Benutzung ändern möchte, kann das portable Tool eXpresso auf seinen mobilen Speicher kopieren. Mit eXpresso lassen sich die Standardverknüpfungen von Dateitypen und Programmen ändern. Sobald eXpresso läuft, wird beispielsweise jedes Word-Dokument mit dem portablen OpenOffice gestartet.
