Reaktion auf offenen Brief von Apple-Chef Steve Jobs

Adobe: "Flash wäre eine gute Wahl für Apple"

"Mit Zuversicht weiter", so lautet der Titel des Blogeintrags. Es ist die Reaktion auf den gestern veröffentlichten Brief von Steve Jobs. Im Unternehmensblog schrieb Kevin Lynch, der Chief Technical Officer von Adobe, dass die Absage Apples zwar schade sei, man sich nun aber auf andere Hersteller mobiler Endgeräte konzentriere.

?
?

Adobe
Bereits bei der Ankündigung der neuen Creative Suite 5 war der Streit mit Apple ein wichtiges Thema.  
Werbung

Der Streit schwelt weiter: Den offenen Brief von Steve Jobs kann Adobe nicht unkommentiert stehen lassen. Nachdem Steve Jobs gestern in einem offenen Brief erklärt hat, warum Apple nicht mit Adobe kooperieren will und Mac-Produkte die Programme Flash nicht unterstützten, folgte nun die Antwort von Adobe. 

Die Android-Version des Flash-Players soll bereits im Mai vorgestellt werden

Man sei sich sicher, dass eine Kooperation zwischen Apple und Adobe großartige Flash-Produkte für das iPhone, iPad oder iPod hervorbringen werde, schreibt Kevin Lynch, der Chief Technical Officer von Adobe im Unternehmensblog. Weil Apple das allerdings nicht wolle und seinen Entwicklern die Verwendung von Flash verboten hat, habe man bei Adobe seinen Fokus verändert. Man arbeite daran, den Flash Player anderen Anbietern mobiler Endgeräte und entsprechender Software zugänglich zu machen. Als Beispiele zählt Lynch Google, Nokia, Microsoft, den Blackberry-Hersteller RIM sowie Palm, beziehungsweise seit der Übernahme bald Hewlett Packard, auf.

Adobe plant nach eigenen Angaben den Flash Player 10.1 für Android Smartphones bereits bei der Google-Entwicklerkonferenz I/O im Mai vorzustellen. Die Markteinführung solle im Juni folgen. Danach soll die Zahl mobiler Geräte, die Flash unterstützen, stetig wachsen.

Am Donnerstag hatte Steve Jobs in einem offenen Brief erklärt, warum Apple nicht mit Adobe kooperieren wolle. Darin heißt es unter anderem, Flash verbrauche zu viel Energie, stelle ein Sicherheitsrisiko dar und sei instabil. "Flash sei der Hauptgrund, warum Macs abstürzen", schrieb Jobs. Bereits bei der Ankündigung der neuen Creative Suite 5 war der Streit mit Apple ein wichtiges Thema. 

Mehr zum Thema »

Links zum Thema