iPad und WePad klingen womögich zu ähnlich
Markenrecht: Gerüchte um Klage von Apple gegen Wepad
iPad und WePad sind recht ähnliche Produkte. Zumal der mittelständische deutsche Hersteller Neofonie den Vergleich mit dem Branchenprimus Apple nicht scheut. Bei beiden Produkten handelt es sich um Tablets mit Touchscreen. Bis auf den Namen hören da die Gemeinsamkeiten jedoch bereits auf. Und genau der könnte einen Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen auslösen, schreibt das Werbe- und Medienmagazin New Business, das sich auf Spekulationen aus Branchenkreisen bezieht.
Grund der möglichen Klage wäre die Markenrechtsverletzung aufgrund der auffällig ähnlichen Namen WePad und iPad. Zumal Apple sich die Rechte an dem Namenszusatz "Pad" gesichert habe. Im Markenrecht sind laut New Business ähnliche Namen nur dann kein Problem, wenn mit der Marke zwei völlig unterschiedliche Märkte bedient werden, also zum Beispiel Computer und Lebensmittel.
Eine Klage würde dem WePad zusätzliche öffentliche Aufmerksamkeit bescheren
WePad und iPad konkurrieren allerdings auf dem neu belebten und immer härter umkämpften Tablet-Markt. Die Experten seien allerdings uneinig, ob Apple eine Klage anstrebt, denn dies würde dem WePad zusätzliche öffentliche Aufmerksamkeit bescheren. Immer wieder würde der Name im Zusammenhang mit Apple durch die Medien gehen.
Andererseits habe Apple bislang selten vor einer Klage zurückgeschreckt. Zudem verlange Apple von Entwicklern von iPad-Anwendungen, auf den Zusatz "Pad" zu verzichten, weil dieser geschützt sei. Apple äußerte sich laut New Business bislang nicht zu den Spekulationen. Auch wisse das Unternehmen nichts von einem möglichen Streit mit Neofonie. Allerdings äußere sich Apple generell nicht zu laufenden juristischen Verfahren.
Der Name WePad passt allerdings in die Produktlinie von Neofonie, die mit WeFind eine Suchdienst anbieten und mit WeMagazine eine ePublishing-Plattfrom. Das WePad hat nach einer unglücklichen Präsentation zuletzt wieder für positive Schlagzeilen gesorgt. Das Interesse an Vorbestellungen, die seit dem 27. April möglich sind, ist erstaunlich groß.


Schneller sein als Apple: Das will zumindest das Berliner Internet-Unternehmen Neofonie. Der Anbieter von Web-Technologien plant seinen Tablet Computer WePad ab Mitte April anzubieten. Wenn alles nach Plan verläuft käme die Firma damit Apple zuvor, dessen iPad ab Ende April in Europa verfügbar sein soll. Wichtiger als die Verfügbarkeit sind allerdings die technischen Unterschiede.
Apple sorgt mit dem iPad für einen Hype um Tablet-PCs von dem auch andere Unternehmen profitieren wollen. Dazu gehören auch zwei bisher eher unbekannte deutsche Firmen, die mit dem WePad eine gelunge, offene Alternative zum geschlossenen System des iPads anbieten.
Bei einer ersten Vorstellung des Tablet-PCs "WePad" enttäuschte das Berliner Unternehmen neofonie die anwesenden Pressevertreter mit vielen offenden Fragen und einem nicht funktionierenden Gerät. Nun präsentierte das Unternehmen in einem zweiten Anlauf ein erstes Vorabmodell.
Seit den Abendstunden des 27. April 2010 kann das WePad wie von den Herstellern versprochen vorbestellt werden. Exklusiver Vertriebspartner ist derzeit der Internet-Versandhändler Amazon. Das Interesse an dem Tablet scheint größer zu sein, als es die Macher erwartet haben - sie kündigten die Erhöhung der Produktion an.
Die Hersteller Neofonie und 4iitoo haben ihr WePad überraschend in WeTab umbenannt. So gut wie alle Spuren des alten Namens sind bereits getilgt. Gerüchte um Rechtsstreit mit Apple.
Wie die WeTab GmbH am Samstag, dem 22. Mai 2010, ankündigte, wird das WeTab mit einer Verspätung von etwa vier Wochen ab dem 19. September ausgeliefert. Grund für den erneuten Verzug seien Probleme im Vertrieb. Außerdem kündigte das Unternehmen Werkzeuge für Entwickler an.
Apple hat gegen ein hessisches Familienunternehmen eine einstweilige Verfügung erwirkt. Die Firma Koziol bat einen Eierbecher unter dem Namen eiPott an. Apple befürchtet eine Verwechselungsgefahr mit seinem Musik-Player iPod.





Beiträge
insgesamt 3 BeiträgeHatte gelesen das Appel nur versucht hat den namen "pad" zu schützen ist aber nicht gelungen das sie ihren Entwicklern dieses verbieten ist Ihre Interne Sprachregelung und hat nix mit Markenrecht zu tun
Ich hätte da noch ein paar Klageopfer. Z.B. die Entwickler/Erfinder von Fingerpad, Wattepad, Accopad und und und;):-D Ok, wenn die sich unbedingt lächerlich machen wollen, nur zu.
Die Klage wird auf sich warten lassen. Apple ist gerade damit beschäftigt die Entwickler von "MousePad" zu verklagen...