Umrechnung von 2D-Material in 3D
Samsung UE 46 C 7700: Samsungs erster 3D-Fernseher im Test
Ladies & Gentlemen, hier ist der erste 3D-Fernseher für den deutschen Massenmarkt. Sein Name: Samsung UE 46 C 7700. Seine Mission: dreidimensionale Bilder erzeugen. Sein Listenpreis: 2.499 Euro. Netzwelt überprüft, ob er sein Geld wert ist.

Inhaltsverzeichnis
- 13D-Wiedergabe: Das braucht man
- 23D-Sehtest: Aha-Effekt mit Nebenwirkungen
- 3Neues Spielerlebnis: Zocken in 3D
- 4Bildqualität im Allgemeinen
- 5Ausstattung satt
- 6Fazit: Erwachsener Fernseher mit Kinderkrankheiten
Vielleicht haben Sie ihn ja schon in Ihrem Elektronikmarkt gesehen, den Samsung UE 46 C 7700. Schließlich ist er der erste in Deutschland erhältliche 3D-Fernseher. Was Sie dort hingegen nicht sehen konnten, waren seine 3D-Fähigkeiten, denn bislang stand er – so weit wir das beobachten konnten – immer nur zweidimensional herum. Um in den Genuss einer 3D-Vorführung zu kommen, musste man schon besonderes Glück haben.
3D-Wiedergabe: Das braucht man
Vorab: Ein 3D-Fernseher allein reicht noch nicht, um dreidimensionale Bilder zu erzeugen. Dazu braucht man eine ganze Kette von 3D-fähigen Geräten, sprich: einen 3D-Blu-ray-Player, 3D-Blu-ray-Discs und Shutterbrillen. Samsung bietet mit dem BD-C 6900 einen qualitativ hochwertigen 3D-Player für 399 Euro an, und ein Starter-Set, das aus zwei Shutterbrillen und der 3D-Blu-ray von "Monster und Aliens" besteht, gibt es ebenfalls schon zu kaufen. Kostenpunkt: 199 Euro. Macht unter dem Strich 3.097 Euro – das sollte einem der 3D-Spaß schon wert sein.

Die mit dem Bildschirm über einen Infrarotsender synchronisierten Shutterbrillen sorgen dafür, dass jeweils komplette Full-HD-Bilder für das linke und das rechte Auge nacheinander dargestellt werden – erst das ergibt den dreidimensionalen Effekt.
3D-Sehtest: Aha-Effekt mit Nebenwirkungen
Negativ fällt zunächst einmal auf, dass die Samsung-Brillen am unteren Brillenrand teilweise Grauschleier bilden, was den Sehgenuss trübt. Und die Brillengläser dürften auch ein bisschen größer sein. Doch genug gemeckert: Player-Schublade auf, "Monster und Aliens" rein, Schublade schließen, Brille auf die Nase. Dann der Aha-Effekt: Eine extrem realistische und nicht zu aufdringliche Raumwirkung eröffnet sich. Besonders packend wirkt die Szene mit der Hängebrücke, die zum Anfassen aussieht und alle 3D-Vorteile auf den Punkt bringt. Alles in allem liefert der Samsung UE 46 C 7700 eine beeindruckende Vorstellung – von leichten, gelegentlich auftretenden Doppelkonturen einmal abgesehen.
Im Gegensatz zu den 3D-Plasma-Fernseher von Panasonic rechnet das Testgerät von Samsung auch zweidimensionales Bildmaterial, etwa ganz normale TV- oder DVD-Bilder, in 3D um. Das gelingt ihm in der Praxis ebenfalls nur in Verbindung mit einer Shutterbrille. Das künstlich errechnete 3D-Material verblüfft mit einer hohen Tiefenwirkung, weist aber immer wieder Doppelkonturen und nicht ganz korrekte perspektivische Anordnungen auf. An echtes 3D-Material kommt es nicht heran, aber nett ist die Funktion schon. Generell gilt: Nicht jeder verträgt 3D-Bilder – einige unserer Testseher klagten danach über Kopfschmerzen oder Übelkeit. Das gilt nicht nur für Samsung-Geräte, sondern alle Marken – und auch Kinobesuche.


Hallo wir haben vor einer Woche den uec77oo 3d gekauft. Was soll ich sagen , einfach grandios.Das Bild ist ruhig. Erst wenn man Doku-filme ansieht wie z.B. Tierwelt , man sieht alles bis ins Detail. Man Mann...