HP erhofft sich mit Palm einen starken Partner
Hewlett-Packard: Palm für 1,2 Milliarden Dollar gekauft
Nach dem ausbleibenden Erfolg der beiden Mobiltelefone Palm Pre und Pixi wurde lange schon spekuliert, wie lange sich der Smartphone-Hersteller noch halten kann. In einem Blogeintrag bestätigt das Unternehmen nun alle Gerüchte: "Falls Sie es nicht schon gehört haben, wir haben gerade einen Zusammenschluss mit einem kleinen Laden unten an der Straße namens HP verkündet." Hewlett-Packard kaufte das Unternehmen für 1,2 Milliarden US-Dollar auf.
Für die Entwicklung des Smartphone-Betriebssystems WebOS wurde Palm mehrfach gelobt, konnte jedoch mit den passenden Mobiltelefonen Palm Pre und Pixi nicht die gewünschten Erfolge feiern. Jon Rubinstein, Chief Executive von Palm, der als ehemaliger Apple-Manager und iPod-Entwickler das Unternehmen wieder zu neuem Glanz verhelfen wollte, blieb trotz Misserfolgen standhaft und setzte weiter auf den Erfolg des WebOS. Gegenüber der Financial Times teilte er erst kürzlich mit, dass Palm darüber nachdenke, das Betriebssystem auch an andere mobile Hersteller zu lizenzieren, um die Umsätze des Unternehmens zu steigern. Auch Übernahmeangebote würde das Unternehmen prüfen.
Palm galt als einer der Pioniere von mobilen Geräten, verlor aber seine Kraft an Wettbewerber. Das Unternehmen stellte bereits im Jahr 1996 mit dem Palm Pilot einen Taschencomputer vor, der zur Terminverwaltung und Organisation geeignet war. Der Palm Pilot wurde schnell zum Kultgerät und läutete die Trendwelle der PDAs ein.
HP: Frischer Wind durch neues Betriebssystem
Hewlett-Packard (HP) ist mit derzeit mit seinen Windows-Smartphones nicht besonders erfolgreich. Das veraltete Windows Mobile 6.5 sei für den derzeitigen Smartphone-Markt mit iPhone OS und Android eher ungeeignet. Der Erfolg des neuen Windows Phone 7 muss sich hingegen noch erweisen. So ist HP auch vor allem an dem Palm-Betriebssystem WebOS interessiert. Damit könne das Unternehmen es auch mit den iPaq-Geräten mit der großen Konkurrenz aufnehmen.
"Palms innovatives Betriebssystem ist die ideale Plattform, um HPs mobile Strategie auszuweiten", sagte der Todd Bradley, Executive Vice President von HP. Bradley war bis vor kurzem noch Vorstandsvorsitzender von Palm. Er kündigte mehrere Geräte an, die vom neuen Betriebssystem profitieren würden. Rubinstein begrüßte die Partnerschaft mit HP und erhofft sich dadurch ein schnelles Wachstum von WebOS.
Testbericht: Palm Pre
Das Smartphone Palm Pre wurde wie viele andere Handys zuvor als "iPhone-Killer" bezeichnet. Erste Bilder und Videos des Slider-Modells machten neugierig, vor allem das Betriebssystem WebOS schien das Zeug zum Überflieger zu haben. Im Test bröckelt die Fassade aber gewaltig. ~ Michael Knott
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Der Chef des angeschlagenen Smartphone-Herstellers Palm gibt sich trotz schlechter Verkaufszahlen zuversichtlich. Eine Strategie wäre das WebOS-Betriebssystem zu lizensieren.
Gerüchten zu Folge bringen HP und Palm noch dieses Jahr ein Tablet auf den Markt. Internen Quellen zu Folge heißt das Projekt "Hurricane" und laufe natürlich mit dem Betriebssystem WebOS.
Nach dem Kauf von Palm will Hewlett Packard das Betriebssystem WebOS nun auch in Druckern einsetzen. Zudem veröffentlichte HP äußerst positive Quartalszahlen.
Die 1,2 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Palm ist abgeschlossen. Der neue Eigentümer Hewlett-Packard kündigte sogleich Smartphones und andere mobile Endgeräte an. Darauf könnte das mobile Palm-Betriebssystem webOS zum Einsatz kommen.
Auf einer Entwickler-Konferenz in Aspen im US-Bundesstaat Colorado ließ HP-Vizepräsident Todd Bradley verlauten, dass der Tablet-PC Slate 500 von Hewlett Packard für Geschäftskunden auf den Markt kommen soll. Außerdem soll noch in diesem Jahr die nächste Version von WebOS erscheinen.
HP hat den wochenlangen Spekulationen ein Ende bereitet. Künftig wird das von Palm eingekaufte Betriebssystem WebOS in den Smartphones des Herstellers zum Einsatz kommen. Mobiltelefone mit Microsofts Windows Phone 7 wird es dagegen nicht geben. Lediglich ein Tablet-PC auf Windows-Basis wird von HP erscheinen.
Hewlett Packard wird auch künftig das Palm-Betriebssystem WebOS fortführen. Zusammen mit der Open-Source-Entwicklergemeinde soll das mobile Betriebssystem weiterentwickelt werden.




