Benutzerkonto mit geregelten Surfzeiten und Zugriffsrechten für Kinder
Anleitung: Windows 7-Jugendschutz
Mit Hilfe des in Windows 7 integrierten Jugendschutzes regeln Eltern die Nutzungsdauer, Zugriffsrechte und das Spielverhalten ihrer Kinder. Nach dem Einrichten eines eigenen Benutzerkontos gestattet der Rechner nur noch Zugriffe auf freigegebene Programme zu festgelegten Zeiten. Die Einrichtung des Schutzes erfordert nur einige Mausklicks, die Einstellungen lassen sich bei Bedarf schnell verändern.
Inhaltsverzeichnis
- 1Benutzerkonto für das Kind anlegen
- 2Zeitlimits festlegen
- 3Spiele freigeben
- 4Fazit: Grundlegender Schutz für Kinder und Jugendliche
Kinder nutzen den Rechner nicht ständig unter Aufsicht der Eltern. Damit die Heranwachsenden auch in Abwesenheit der Erziehungsberechtigten nicht zu lange am PC spielen, dient der Windows 7-Jugendschutz als virtueller Aufpasser. Versuchen sich Kinder beispielsweise außerhalb der erlaubten PC-Zeit am Rechner zu vergnügen, blockiert Windows den Zugang zum Desktop.
Benutzerkonto für das Kind anlegen
Vor dem Einrichten des Jugendschutzes benötigt das Kind ein eigenes Benutzerkonto. Dieses legt der Anwender durch Klicks auf den Start-Knopf und "Systemsteuerung". Im Bereich "Benutzerkonten und Jugendschutz" folgt ein Klick auf den Eintrag "Benutzerkonten hinzufügen/entfernen", im nächsten Fenster ein Klick auf "Neues Konto erstellen". Im Folgefenster tippt der Nutzer den Namen des Kindes ein und bestätigt das Ganze mit einem Klick auf "Konto erstellen". Anschließend zeigt die Benutzerkontenübersicht das neue Kinder-Konto an.
Hinweis: Damit Eltern Regeln des Jugendschutzes festlegen und später auch ändern können, muss das elterliche Benutzerkonto über Administratorrechte verfügen. Um unbefugten Zugriff durch die Kinder auf diese Konto zu verhindern, empfiehlt sich zusätzlich das Sichern des Kontos durch ein Passwort.
Benutzerkonto für das Kind einrichten
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Bild vergrößern Über die Windows-Systemsteuerung richten Eltern ihrem Kind zunächst ein eigenes Benutzerkonto ein. - Bild 2 von 4
Bild vergrößern Das Kind wird als "Standardbenutzer" eingerichtet und das Konto dabei benannt. - Bild 3 von 4
Bild vergrößern Anschließend zeigt die Übersicht das neu erstellte Konto an. Zu den Einstellungen des Jugendschutzes führt ein Klick auf die untere markierte Schaltfläche. - Bild 4 von 4
Bild vergrößern Nach der Wahl von "keine" in der Zeile "Anbieter" klickt der Anwender auf das Konto, für das der Jugendschutz eingerichtet wird.
Jugendschutz einrichten
Nach dem erfolgreichen Anlegen des Benutzerkontos für das Kind folgt das Einrichten des Jugendschutzes für das Konto. In der Benutzerkontenübersicht klickt der Anwender auf den Eintrag "Jugendschutz einrichten" am unteren Bildrand. Im Folgebildschirm wählt der Nutzer zunächst im Aufklappmenü "Anbieter auswählen" den Eintrag "keine" und klickt anschließend auf das entsprechende Benutzerkonto. Im nächsten Fenster gestattet das Klicken auf "Ein - Einstellungen erzwingen" das Festlegen von Verhaltensregeln.


Mit Hilfe des kostenlosen "fragFINN" regeln Eltern die Zeit, die ihre Kinder am Rechner verbringen dürfen und schränken den Zugriff auf das Internet ein. Seiten öffnen sich nur nach elterlicher Freigabe, nicht jugendfreie Seiten und Dienste bleiben versperrt.
"Parents Friend" bietet sich als "Freund der Eltern" an und hilft bei der Überwachung der altersgerechten Internet- und PC-Nutzung. Unerwünschte Seiten sperrt die Freeware nach Vorgabe ebenso wie Programme. Beim Überschreiten der erlaubten Computerzeit fährt das Programm den Rechner runter.
Das Internet ist voll von Inhalten, die nicht für die Augen von Kindern und Jugendlichen geeignet sind. "Windows Live Family Safety" blockiert fragwürdige Webseiten und erweitert so den Windows-Jugendschutz um eine Internetkomponente. Der Dienst steht Nutzern von Windows XP, Vista und 7 zur Verfügung.
Der Freeware-Bereich bietet Programme, mit denen Eltern die PC- und Internet-Nutzung ihrer Kinder auch in Abwesenheit überwachen und stundenlanges Spielen verhindern. Zudem bieten sie Schutz vor dem Surfen auf fragwürdigen Webseiten mit nicht-jugendfreien Inhalten und falschen Informationen bei der Referats-Recherche.
Wird ein Rechner nicht nur von einer Person sondern der kompletten Familie verwendet, bietet sich das Anlegen von einzelnen Benutzerkonten an. So erhält jedes Mitglied seine eigene Arbeitsoberfläche. Die Art des Kontos bestimmt die Zugriffsrechte, Kennwörter schützen Nutzer vor unerwünschten Zugriffen.
Der in erster Linie für seine Internet-Sicherheit- und Anti-Viren-Software bekannte Hersteller Norton bietet Eltern mit dem kostenlosen Dienst Online Family mehr Schutz für die eigenen Kinder beim Surfen im Internet. Seitensperren und das Anlegen von Zeitlimits sind nur zwei Aspekte der Software.
Mehr Kinderschutz in Windows 8: In Microsofts kommendem Betriebssystem sollen spezielle Kinder-Konten Eltern mehr Kontrollmöglichkeiten über die Webaktivitäten ihrer Sprösslinge bieten.





Beiträge
insgesamt 10 BeiträgeMoin moin, ich habe für mehrere Benutzer ein Zeitlimit eingerichtet (zu bestimmten Tagen und Zeiten, jeweils 2x die Woche können diese sich im Account einloggen), mein Problem ist aber nun wenn das...
Hallo, ich möchte euch meine Erfahrung mit dem Jugendschutz von Win 7 gerne mitteilen. Ersteinmal muß ich sagen das ich eher nicht zu der Gruppe DAU gehöre, sondern schon weiß was auf dem Computer...
Zitat: Hallo. Ein Detail, das mir bei den Jugendschutzfunktionen von Win7 fehlt ist die im Artikel (falsch) genannte Nutzungsdauer. Wie auch schon "GanzRuhig" geschriben hat, wäre es...
Hallo. Ein Detail, das mir bei den Jugendschutzfunktionen von Win7 fehlt ist die im Artikel (falsch) genannte Nutzungsdauer. Wie auch schon "GanzRuhig" geschriben hat, wäre es sinnvoll einem Kind eine gewisse...
Guten Tag, Das eigentliche Problem ist, dass es möglich sein sollte, dass ein/mehrere Zeitguthaben und unterschiedlichen Themenbereichen pro Tag über z.B. eine Woche eingetragen werden sollten. Weiterhin soll...