Versprechen von Google-Entwickler Andy Rubin
Mobiles Betriebssystem: Android 2.2 kommt mit Flash-Unterstützung
Die nächste Android-Version 2.2 mit dem Codenamen "Froyo" wird voraussichtlich die Web-Technologie Flash unterstützen, wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht. Das Blatt führte ein Interview mit Andy Rubin, der bei Google die Android-Entwicklung leitet.
Wie Android Flash unterstützen wird, bleibt allerdings unklar. Möglich ist etwa, dass Android 2.2 von Haus aus dafür vorbereitet ist. Das wäre der einfachste Weg. Alternativ könnte die Flash-Unterstützung an eine Extra-Installation gebunden werden.
Erscheinungstermin für Android 2.2 unklar
Rubin verriet auch nicht, wann Android 2.2 erscheint. Android ist ein Linux-Betriebssystem für mobile Endgeräte. Zum Einsatz kommt es größtenteils auf Smartphones. Android wird von der Open Handset Alliance entwickelt, zu der auch Google gehört. Aktuell ist die Version 2.1 unter dem Codenamen Eclair verfügbar.
Rubin machte in dem Interview auch Angaben zu den möglichen Schwierigkeiten für Entwickler, ein Programm für alle unterschiedlichen Android-Versionen zu entwickeln.
Rubin sieht offene Systeme im Vorteil
Der Google-Mitarbeiter verglich Android hierbei mit PC-Betriebssystemen: Solche Anwendungen durchliefen einen Entwicklungsprozess, so dass neuere Applikationen häufig nicht mit älteren Geräten kompatibel seien. Rubin betonte aber auch, dass Android sowohl auf Mobilfunktelefonen als auch auf Fernsehgeräten einsatzbereit sei.
Zur Konkurrenzsituation mit Apple und dem BlackBerry-Entwickler Research in Motion (RIM) sagte Rubin der New York Times, dass es nur eine Frage der Zeit wäre, bis die Verkäufe von Android-Handys die Verbreitung von Geräten mit proprietären Systemen übersteigen. Mobiltelefone mit geschlossenen Systemen werden etwa von Apple und RIM entwickelt.
Der Google-Entwickler begründete die vermeintlichen Android-Vorteile mit der Vielfalt der Anbieter. Wenn viele Hersteller unterschiedliche Produkte verschiedener Kategorien herstellen, würden sich die Geräte allein aufgrund dieser Tatsache irgendwann besser verkaufen als wenn nur ein Hersteller entsprechende Hardware auf den Markt bringe.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Android hier.
