Spitzenmodelle arbeiten mit Intels Acht-Kern-Prozessor Xeon 7500
Hightech im Rechenzentrum: Dells neue Poweredge-Server
Höhere Leistung, Skalierbarkeit, Virtualisierung und vor allem Energieeffizienz, das sind die Schlagworte, die IT-Manager derzeit zu hören bekommen, wenn es um neue Server geht. Wer im Unternehmen ausreichend Budget hat, um seine Hardware im Rechenzentrum oder Server-Raum auf den neuesten Stand zu bringen, sieht sich derzeit die neuen Angebote von IBM, HP, Dell oder Fujitsu an. Dell beispielsweise hat gerade neue Poweredge-Server der mittlerweile 11. Generation vorgestellt.


Die Rechner R810, R910 und M910 sind mit den aktuellen Intel-Prozessoren der Xeon-7500- und Xeon-6500-Serie ausgerüstet. Die Leistungsspitze bei den CPUs markieren dabei die Xeon 7500er-Chips (Codename Nehalem). Laut Intel sind diese CPUs in erster Linie für Rechenzentren geeignet, in denen besonders datenintensive Anwendungen und Virtualisierungsprojekte laufen. Die 7500er-CPUs arbeiten mit acht Kernen und können bis zu 16 Threads gleichzeitig verarbeiten. Gefertigt werden die Prozessoren in 45-nm-Fertigungstechnik.
Nicht ganz so Highend sind Server mit den Xeons der 6500-Serie. Diese Prozessoren sind laut Intel für Rechner gedacht, die vor allem für "High-Performance-Computing und Serverkonsolidierungen" eingesetzt werden, bei denen die Rechenlast sich in prognostizierbaren Grenzen hält. Rack-Server oder Blade-ServerR810 beziehungsweise 910 sind Rack-Server, die sich mit Windows oder Linux betreiben lassen. Der R910 beginnt bei Preisen ab 5.025 Euro, für den R810 sind mindestens 5.500 Euro fällig, zuzüglich Mehrwertsteuer.
Der M910 ist dagegen als kompakter Blade-Server konzipiert und zu Preisen ab 4.059 Euro zu haben. Die neuen Poweredge-Maschinen sind ab sofort erhältlich. Technische Details und die genauen Preise finden sich auf der Webseite von Dell (siehe Weblinks). Dell will auch Unternehmen, die mit RISC-basierenden Unix-Servern arbeiten, auf die Poweredge-Plattform locken. Der Markt für RISC sei rückläufig und es gebe immer weniger Software-Lösungen für die proprietäre RISC-Technik.
Alternativen: Server von HP, Fujitsu, Acer und IBM
Die Alternative zu den Dell-Servern sind bei HP die Server der Proliant-Serie. Auch HP hat gerade eine neue Generation von Servern angekündigt. Die Proliant-G7-Server laufen allerdings nicht mit Intel-Technik, sondern mit den Opteron 6100-CPUs von AMD. Andere Proliant-Maschinen von HP, vor allem solche im Highend-Bereich, sind vorzugsweise mit Intel-Technik bestückt. Fujitsus Primergy-Rechner setzen auf Intel-Prozessoren. Daneben gibt es aber auch noch IBMs Power-7-Server. Die neue Generation der IBM-Prozessoren und der darauf basierenden Server wurde schon im Februar vorgestellt.

Wie viel Power haben die Gerätschaften denn nun im Detail? Irgendwelche Mitteilung abzuschreiben ist eine Sache. Aber keine Informationen über die wirkliche Power zu veröffentlichen ist arm. Wäre doch mal...