3D-Alleskönner fürs Heimkino

Panasonic DMP-BDT 300 im Test: Panasonics erster 3D-Blu-ray-Player

Die 3D-Welle hat nun auch das Heimkino erfasst: Immer mehr Hersteller bringen ihre ersten 3D-Player und -Fernseher auf den deutschen Markt. Jetzt fand auch Panasonics erster 3D-Player, der 499 Euro teure DMP-BDT 300, den Weg in die netzwelt-Redaktion – und entpuppte sich als echter Tausendsassa.

Nicht mit einer stylischen Sonnenbrille verwechseln: die Shutterbrille von Panasonic – essenziell für dreidimensionale Bilder.
Nicht mit einer stylischen Sonnenbrille verwechseln: die Shutterbrille von Panasonic – essenziell für dreidimensionale Bilder.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1So funktioniert 3D
  2. 23D: So sieht es aus 
  3. 3Tadellos: 2D- und DVD-Wiedergabe
  4. 4Ausstattungshighlight: Zwei HDMI-Ausgänge
  5. 5Fazit: Ein sehr guter Player – nicht nur für 3D-Fans  
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Die dicken, fetten Letter an der Vorderseite springen dem Betrachter sofort ins Auge: "3D Full HD". Der Hersteller weist hiermit alles andere als dezent darauf hin, dass der DMP-BDT 300 etwas Besonderes ist: dreidimensionale Bilder in höchster Auflösung!

So funktioniert 3D

Um in den Genuss dreidimensionaler Bilder zu kommen, benötigt der Nutzer neben einem 3D-Player auch einen 3D-fähigen Fernseher, etwa den ebenfalls in diesen Tagen erscheinenden Panasonic-Plasma TX-P50VT20. Listenpreis: 2.599 Euro. Weiterhin nötig (und im Lieferumfang des Plasmas inbegriffen): aktive Shutterbrillen. Die Brillen müssen sich mit dem Fernseher synchronisieren, bevor sie steuern können, dass die Augen immer nur das für sie bestimmte Signal sehen. Dabei werden jeweils komplette Full-HD-Bilder abwechselnd für das linke und das rechte Auge dargestellt, was man auch als Wechselbilder bezeichnet. Nachteile der neuen 3D-Technik mit Shutterbrille: Helligkeit, Kontrast und Farbwirkung sinken. Deshalb sollten 3D-Fans dreidimensionale Bilder nur im komplett abgedunkelten Raum genießen, denn erst dann können sie ihre volle Wirkung entfalten. 

3D: So sieht es aus 

Sind alle diese Hürden genommen, entschädigt der DMP-BDT 300 mit herrlich dreidimensionalen Bildern und Effekten, wie netzwelt anhand von diversen 3D-Testsequenzen in 1.080p (Full HD) und 720p feststellen kann. Der Panasonic zeigt weder bei beschaulichen Stadtimpressionen noch bei heftigen Actionszenen Schwächen, wobei eine rasante Flussfahrt durch den Grand Canyon besonders beeindruckt: Mehrmals geht der Zuschauer vor einstürzenden Wassermassen in Deckung, mehrmals ist er froh darüber, im Trockenen zu sitzen. An den realistischen 3D-Bildern sieht man sich so schnell nicht satt.

Klassisches, sehr aufgeräumt wirkendes Design, dickes 3D-Logo auf der Vorderseite: Panasonic DMP-BDT 300
Klassisches, sehr aufgeräumt wirkendes Design, dickes 3D-Logo auf der Vorderseite: Panasonic DMP-BDT 300
Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Im Test wird darauf hingewiesen, dass im 3D-Modus, das Bild, aufgrund der Shutterbrillentechnik, an Helligkeit, Kontrast und Farbwirkung verliert. Kann dies nicht durch eine Änderung dieser Parameter am Fernseher...

Cooler Test, Danke für die Infos!

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