In kurzer Zeit setzt sich das Tablet in den Amazon-Verkaufscharts fest
WePad: Großes Interesse an Vorbestellungen
Das WePad kann ab sofort vorbestellt werden. Interessenten können den Tablet PC seit Dienstag Abend beim Online-Versandhändler Amazon vorbestellen. Innerhalb kürzester Zeit setzten sich die zwei Modelle des Geräts in der Verkaufscharts der Internet-Plattform fest.

Wie von den Herstellern Neofonie und 4tiitoo angekündigt, können interessierte Verbraucher das WePad seit dem Abend 27. April 2010 vorbestellen. Als Verkaufspartner konnten die beiden Unternehmen, an deren Tablet nach der missglückten Präsentation am 12. April viel Kritik geübt wurde, den renommierten Online-Versandhändler Amazon gewinnen. Ein Großteil der Kritiker konnten die WePad-Macher mit einer zweiten Präsentation besänftigen, andere wollen sich erst zufrieden geben, wenn der Verkauf wirklich beginnt und Kunden die Geräte in den Händen halten.
Großes Interesse in den ersten Stunden
Potentielle Käufer des WePad zeigen sich von den teils negativen Aussagen über das Tablet und der erst für August geplanten Auslieferung größtenteils unbeeindruckt. Schon wenige Stunden nach der Freischaltung der Vorbestellungen meldeten die WePad-Hersteller auf ihrem Facebook-Profil ein enormes Interesse. Sie sprechen von Ausverkauf und freuen sich über gute Platzierungen in den Abendstunden in den Verkaufslisten von Amazon.
Beide Modelle des WePad sind die am stärksten nachgefragten Artikel des Tages bei Amazon. Wobei das Interesse an der teureren Variante mit UMTS-Modul dem Verkaufsrang zufolge deutlich höher zu sein scheint. Genaue Zahlen über die eingegangenen Vorbestellungen wollen Neofonie und 4tiitoo erst nach Rücksprache mit Amazon im Laufe des Mittwochs bekannt geben. Firmenchef Helmut Hoffer von Ankershoffen kündigt aber bereits die Aufstockung der Fertigungskapazitäten an.
449 Euro ohne und 569 Euro mit UMTS
Das WePad mit einem 11,6 Zoll großen Touchscreen und einem Betriebssystem auf Linux-Basis können Interessenten in zwei Varianten vorbestellen: Das mit einem Preis von 449 Euro günstigere Modell gelangt nur per WLAN ins Internet und verfügt über einen 16 Gigabyte großen Speicher. Die mit 569 Euro teurere Version statten die Hersteller mit einem 32 Gigabyte großen Speicher sowie einem UMTS-Modul und einem GPS-Sensor aus.
Die Bestellung über Amazon soll aber nicht der einzige Weg bleiben, um an ein WePad zu gelangen. Die Macher bieten ihr Tablet zum Beispiel auch Verlagen und Mobilfunkanbietern an, damit diese es ihren Abonnenten oder Kunden mit Laufzeitvertrag vergünstigt anbieten.
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ist es jetzt eigentlich schon heraus, ob es sich um einen fake handelt oder nicht?