Portable Apps fürs Internet
Software für den USB-Stick: Die besten Internet-Tools
Wieder einmal sitzt man im PC-Raum der Uni und sucht verzweifelt nach der Webseite, die man gestern Abend zuhause nach stundenlangem Recherchieren endlich gefunden hatte. Auf dem PC daheim wäre das kein Problem: Ein kurzer Blick in die History oder die Lesezeichen von Firefox und schon wäre die Seite geladen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Installierte Version als Basis für Portable Apps
- 2Firefox als portabler Browser
- 3Google Chrome und Opera auf dem USB-Stick
- 4Was ist mit dem Internet Explorer?
- 5Instant Messaging-Tools als portable Version
- 6Filesharing auf dem mobilen Speicher
Schön wäre es dann, wenn man die wichtigsten Tools, die man sowohl zuhause, als auch bei der Arbeit oder in der Uni benutzt, immer dabei haben könnte. So kann stets in einer gewohnten Umgebung gearbeitet werden und Programme lassen sich an einer einzigen Stelle einrichten und an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Für genau solche Zwecke gibt es im Netz zahlreiche portable Versionen von beliebten Freeware-Programmen zum Download. Portabel bedeutet dabei: Die Software muss nicht auf einem PC installiert werden, sondern wird einfach auf einen USB-Stick oder eine mobile Festplatte kopiert und von dort aus gestartet. Unabhängig davon, welchen Rechner man gerade benutzt: Ist der mobile Speicher mit dem PC verbunden, kann beispielsweise der Webbrowser, mit allen gespeicherten Bookmarks und Einstellungen, jederzeit benutzt werden.
Möchte man einen Webbrowser auf einem USB-Stick benutzen, muss man nicht einmal auf unbekannte Exoten zurückgreifen: Von Mozillas Firefox gibt es zum Beispiel ebenso eine portable Version, wie von Google Chrome oder Opera.
Installierte Version als Basis für Portable Apps
In der Regel stellen nicht die Software-Hersteller selbst eine portable Version ihrer Programme zur Verfügung. Vielmehr schnappen sich ambitionierte Hobby-Programmierer die ganz gewöhnliche, installierbare Version der jeweiligen Programme und bauen diese zu einer portablen Version um. Mit entsprechend unterschiedlichem Ergebnis: Während einige portable Apps bereits beim Start den Geist aufgeben und nicht annähernd so stabil laufen, wie ihre installierten Pendants, funktionieren die "Umbauten" einiger Koryphäen der Portable-Apps-Szene einwandfrei. So auch die von netzwelt angetestete portable Firefox-Version von John T. Haller.
Hallers Webseite PortableApps.com ist praktisch der Dreh- und Angelpunkt für portable Software im Internet. Haller selbst ist dabei nicht nur Initiator und "Ober-Guru", sondern vor allem der Entwickler einer sehr gut funktionierenden, portablen Version von Mozillas Firefox. Diese wird zunächst professionell verpackt in einem Installer heruntergeladen. Der Installer macht nach einem Doppelklick auf das rund neun Megabyte große Paket nichst anderes, als die darin enthaltenen Dateien an einen beliebigen Ort auf dem gewählten USB-Stick zu kopieren. Nachdem dies geschehen ist, kann Firefox auch gleich gestartet werden.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Internet Tools und Softwaresammlungen.
