Berliner Unternehmen neofonie stellt erneut das WePad vor
WePad: Zweiter Versuch des Tablet-PCs gestartet
Vielversprechend sahen die technischen Spezifikationen des Tablet-PCs "WePad" des Berliner Unternehmens neofonie vorab aus, bis die erste Pressekonferenz am 12. April 2010 mehr Fragen aufwarf als beantwortet werden konnten. So konnten die Pressevertreter ein erstes Gerät nicht in Aktion sehen und mussten sich mit einer unter Windows 7 laufenden Video-Demonstration begnügen. Nun startete das Unternehmen einen zweiten Anlauf.
In einer zweiten Konferenz, zu der nur einige wenige Journalisten, Blogger und Mitglieder der eigenen Facebook-Seite eingeladen wurden, zeigte neofonie nun ein erstes Vorserienmodell in Aktion. Auch wenn die Software des Geräts noch einige Fehler aufwies, konnte sich die Presse schon einen guten Eindruck verschaffen.
Noch einige Fehler
Die Bedienung erfolgt vorwiegend über zwei Navigationsleisten am linken und rechten Bildschirmrand, über die Inhalte gescrollt und Programme oder der Android Marketplace geöffnet werden können. Anders als der schon allein wegen dem Namen oft als Vergleich zurate gezogenen Tablet-PC Apple iPad verfügt das WePad bereits über Multitasking. Apple stattet sein Betriebssystem hingegen erst im Herbst mit dieser Funktion aus.
Sowohl Software als auch Hardware wiesen während der Präsentation noch einige Fehler auf. So konnte das WePad nur im Querformat genutzt werden. Auch der Touchscreen des Testgeräts setzte zeitweise aus, obwohl es während der Präsentation noch tadellos arbeitete.
Die auf Linux basierende Software wird von Entwicklern der Partner-Firma 4tiitoo entwickelt und zeigte seine Schwächen insbesondere bei der Integration von Android-Inhalten und der Anbindung von dessen Marketplace. Auch die Gerätetreiber liegen noch nicht in einer finalen Version vor. Die Wiedergabe von Flash-Videos ruckelte zudem noch sehr stark.
Vorbestellung bereits möglich
Obwohl noch ein voll funktionsfähiges Gerät vorliegt, soll das neue WePad bereits am Dienstag, dem 27. April 2010, auf dessen Webseite vorbestellt werden können. Für 449 Euro erhält der Interessierte das kleinste Modell mit 16 Gigabyte internen Speicher. Ein leistungsstärkeres Gerät mit 32 Gigabyte Speicher, GPS, UMTS und HD-Beschleunigung kann der Nutzer für 569 Euro erwerben. Im Juli 2010 soll die Auslieferung in kleiner Stückzahl, im August dann auch für den Massenmarkt beginnen.
Weitere Informationen
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Zitat: Bitte schaut Euch den Artikel noch einmal genauer an. Da sind einige Wackler drin. Dativ und Genitiv sind ja immer so eine Sache. Danke für den Hinweis, welche Stellen...
Bitte schaut Euch den Artikel noch einmal genauer an. Da sind einige Wackler drin. Dativ und Genitiv sind ja immer so eine Sache. "konnte sich die Presse schon einen guten Eindruck verschaffen." ...