Drucker gibt dreidimensionale Kunststoffmodelle aus

3D: HP Designjet druckt in drei Dimensionen

3D: HP Designjet druckt in drei Dimensionen Das Thema 3D-Druck geistert schon seit einigen Jahren durch die Branche. So hatte beispielsweise das Unternehmen 3D-Systems 2005 ein Gerät vorgestellt, das dreidimensionale Modelle aus Kunststoff herstellt. Jetzt nimmt sich Druckergigant HP des Themas an. Auf der Hannovermesse (HMI) hat HP die 3D-tauglichen Geräte aus der Designjet-Familie vorgestellt.

Die Geräte haben eine relativ komplizierte Vorgeschichte. Beteiligt sind nämlich neben HP auch die Unternehmen Alphacam und Stratasys. Die Technik wurde ursprünglich vom US-amerikanischen Unternehmen Stratasys entwickelt und von Alphacam im deutschsprachigen Europa eingeführt. Hier werden sie unter dem Namen Dimension 3D vermarktet. HP hat eine OEM-Vereinbarung mit Alphacam geschlossen und kann so deren Geräte unter eigenem Label anbieten.

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Werkstücke mit beweglichen Teilen

Das Einsatzgebiet der 3D-Drucker liegt grundsätzlich in allen Branchen, die Produkte fertigen, egal ob Turnschuh, Werkzeug oder Segelboot. Da auch die Produktion von Werkstücken mit beweglichen Teilen möglich ist, können die Konstrukteure schon erste Funktionstests durchführen. Die Designjets sind so kompakt, dass sie auf auch auf den Schreibtisch passen. Angeschlossen werden sie an herkömmliche Windows-PCs, bei Arbeitsgruppen wahlweise auch übers Netzwerk. Die Steuerung übernimmt jeweils das installierte CAD-Programm.

Als Baumaterial dient ein thermoplastisches ABS-Kunststoff. Daraus entsteht in der Maschine dann schichtweise das Modell oder der Prototyp eines geplanten Produkts. Jede Schicht ist 0,254 Millimeter dick. Ein Infofilm auf der Dimension-Seite demonstriert die Fähigkeiten der Geräte. Den Link dorthin finden Sie am Ende dieses Artikels.

3D-Drucker in zwei Versionen

HPs 3D-Printer mit dem Designjet-Label sind in zwei Versionen erhältlich. Die preiswertere Version Designjet 3D arbeitet mit nur einer Farbe (Elfenbein) bei den Modellen. Das Spitzenmodell dagegen bietet acht unterschiedliche Farben und außerdem einem um 30 Prozent größerem Bauraum. Außerdem soll der HP Designjet Color 3D auch über einen "Schnellbau-Modus" verfügen. Zu Preisen gibt es von HP noch keine Angaben, doch nach Presseberichten kostet der Designjet 3D 1.500 Euro, für den Designjet Color 3D verlangt HP 19.200 Euro. 

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