Viel Rechenleistung zum stolzen Preis
HP Envy 15 im Test: Das Macbook für Windows-Nutzer
Schnell, exklusiv und teuer: Für das Edel-Notebook Envy 15 von Hewlett Packard sind mindestens 1.500 Euro fällig. Dafür stecken im Inneren des Designer-Notebooks mit Quadcore-Prozessor und acht Gigabyte RAM auch edle Komponenten.
HP Envy 15: Das HP Envy 15 ist ein Design-Notebook mit üppiger Rechnenleistung und einem stolzen Preis. Ausgestattet mit einem Quadcore-Prozessor und acht Gigabyte Arbeitspeicher kostet der edle Laptop 1500 Euro. Zum Video: HP Envy 15
Inhaltsverzeichnis
- 1Technik: Mit Quadcore-Prozessor
- 2Akkulaufzeit und Lautstärke
- 3Bedienung: Alles zentriert
- 4Anschlüsse: Alle auf einer Seite
- 5Fazit: Kein guter Macbook-Klon
Technik: Mit Quadcore-Prozessor
Bei einem hohen Anschaffungspreis gehört ein gutes Display zur Grundausstattung. Das 15,6-Zoll-Panel des Envy 15 kann jedoch nicht überzeugen. Das Bild bleibt selbst auf der hellsten Stufe allenfalls akzeptabel. Der Kontrast ist im Vergleich dazu zwar etwas besser, kann jedoch auch nicht die Ansprüche an ein hochwertiges Display erfüllen. Die Auflösung entspricht mit 1.366 x 768 Pixeln dem Standard dieser Klasse.
Die Einsparungen beim Bildschirm investiert HP an anderer Stelle. Der Intel Core i7-720QM zählt mit seinen vier Kernen und einem Takt von 1,60 Gigahertz zu den schnellsten mobilen CPUs für Notebooks. Außerdem steckt HP satte acht Gigabyte DDR3-RAM in die Slots. Über den Sinn von so viel Arbeitsspeicher, welcher wohl nur allzu selten genutzt wird, lässt sich vortrefflich diskutieren. Zwar ist das HP Envy 15 kein explizites Notebook für Gamer. Mit der ATI Mobility Radeon HD 4830 lassen sich jedoch die allermeisten Spiele auf der höchsten Detail-Stufe genießen.
| HP Envy | |
|---|---|
| 3D Mark 06 (1280 x 1024) | 7392 |
| S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat (1366 x 768) | 38,0 FPS |
| Far Cry 2 (1366 x 768) | 32,0 FPS |
| Cinebench R10 32bit (1 CPU) | 2599 |
| Cinebench R10 32 bit (x CPU) | 9523 |
Zur guten Gesamtperformance trägt auch die 500-Gigabyte-Festplatte mit ihren 7.200 Umdrehungen in der Minute bei. Das optische Laufwerk lagert HP aus. Der externe DVD-Brenner gehört zum üppigen Lieferumfang. Zu diesem zählt auch eine zwei Gigabyte große Speicherkarte und der Zusatzakku.
| Festplattengeschwindigkeit 500GB HDD (HD Tune) | |||
|---|---|---|---|
| Minimum | Maximum | Durchschnitt | Zugriffszeit |
| 50,5 MB/sek. | 102,8 MB/sek. | 81,3 MB/sek. | 17,6 ms |
Akkulaufzeit und Lautstärke
Ohne diesem Zusatzakku wäre nicht an einem vernünftigen mobilen Betrieb zu denken. Beide Akkus bringen es zusammen immerhin auf respektable Akkulaufzeiten. Das Gewicht sollte dabei nicht unterschätzt werden. Mit beiden Akkus wiegt das HP Envy 15 stolze 3.615 Gramm. Ohne Zusatzakku sind es noch 2.150 Gramm. Das Transportgewicht mit beiden Akkus sollte berücksichtigt werden.
Die Messungen erfolgen mit beiden Akkus, wobei der Zusatzakku etwa 75 Prozent des ermittelten Wertes ausmacht. Über fünf Stunden kann der Akku im Office-Betrieb genutzt werden. Bei Filmen sind es rund dreieinhalb Stunden und bei Spielen immerhin gute drei Stunden. Beim Testexemplar von netzwelt klemmte immer wieder die Einrastfunktion des Akkus. Zudem wurde der Zusatzakku oftmals nicht erkannt, dadurch kam es auch gelegentlich zu Wackelkontakten während des Betriebs.
| Akkuleistung | |
|---|---|
| Spielen | 190 min. |
| Film | 210 min. |
| Office | 315 min. |
Die geballte Rechenleistung auf engem Raum hat einen erheblichen Einfluss auf die Lautstärke und Temperatur. Während im Idle-Modus sich der Lüfter noch gemäßigt präsentiert, springt unter Last auch der zweite Lüfter an. Dadurch wird das Notebook sehr laut - nicht verwunderlich bei der verbauten Hardware. Jedoch ergibt sich neben der Lautstärke auch ein Hitzeproblem. Dies führt zwar keineswegs zu Systemabstürzen, aber vor allem die linke Seite des Notebooks wird am Rand und auf der Handballenauflage sehr warm.
| Lautstärke (30cm) | |
|---|---|
| idle | Last |
| 33,9 db | 43,1 db |
HP Envy 15
- Jetzt kommt ein Core i5 Prozessor dank neuem Kühler
- Mehr Grundeinstellungen als der Vorgänger
- Schönes 1080p Display
- Kein integriertes mobiles Breitband (3G)
- Keinen USB 3.0 Anschluss
- 16:9 Display nicht geeignet zum Surfen im Internet


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge
Bitte das Datum der Artikel-Veröffentlichung beachten.
Naja, also da kann man dann gleich noch 100-200€ drauf legen und hat das mac book pro.