Here comes another bubble

Kurzfilm der Woche: Wie werde ich Internetmilliardär?

Kurzfilm der Woche: Wie werde ich Internetmilliardär? "Here comes another bubble" ist ein schnelles, lustiges Video mit hohem Ohrwurmfaktor. Zu der Musik "We didn't start the fire" von Billy Joel erklärt der Sänger, wie man mit dem Internet Milliarden macht. Der Song hat allerdings einen kritischen Unterton, denn der Refrain lautet: "Hier kommt eine weitere Blase" und spielt auf das Platzen der dot.com-Blase anfang des 21. Jahrhunderts an.

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Dennoch habe das Internet seinen Reiz seither nicht verloren, heißt es in dem Song. Unzählbar sind die Start-Ups der IT- und Kommunikationsbranche, die seither gegründet wurden. Jeder will was abbekommen vom großen Kuchen Internet. Der Song vergleicht die jetzige Situation mit März 2000, als die Internetblase platzte und eine wirtschaftliche Rezession nach sich zog. Das befürchteten die Texter auch im Jahr 2008, als sie den Song schrieben. Naja, eine Krise folgte, aber sie wurde weniger vom Internet-Boom ausgelöst als durch die Immobilienblase und die dafür verantwortlichen Banken.  

Dennoch ist das Video äußerst unterhaltsam und mit viel Liebe zum Detail zusammengestellt. Beschrieben wird, wie man Milliarden mit dem Internet macht. Dazu werden klassische Lebensläufe von Facebook- und Twittergründern zitiert: einen Abschluss in Computerwissenschaften, am besten am MIT, dem Massachusetts Institute of Technology. Dann nach Palo Alto, Kalifornien, ziehen und ein Start-Up gründen. Dazu benötigt man einen guten Informatiker, den man mit Pizza und Bier recht einfach zufrieden stellen kann. Außerdem sind ein guter Domainname und Medienpräsenz wichtig.

Achtung bald platzt die nächste Blase

Lustig ist die Beobachtung des Texters, dass doch alle, die Erfolg im Netz haben, eine Art Uniform tragen: blaues Shirt zu khaki-farbener Hose. Wenn man das alles beachte, dann werde man am Ende Milliardär und schaffe mit einer Internetfirma Werte wie zum Beispiel der traditionsreiche Autohersteller Ford, dessen Wert in dem Video auf insgesamt 16,8 Milliarden Dollar beziffert wird. Doch Achtung: Hier kommt schon die nächste Blase - beziehungsweise der Refrain.

Die A-Capella-Gruppe "The Richter Scales" aus San Francisco singt das 2:45 Minuten lange Video.

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