iPhone erweist sich in Quartalszahlen als Umsatzbringer
Gute Ergebnisse: Apple übertrifft alle Umsatz-Erwartungen
Damit hatten auch Analysten nicht gerechnet: Apple verkaufte im zweiten Geschäfts-Quartal (bis Ende März) mehr iPhones und iPods als prognostiziert. Auch der Gesamtumsatz übertraf die Vorstellungen der Experten - und die eigenen Erwartungen.

Die Wirtschafts- und Finanzkrise scheint Apple ungetrübt an sich vorbeiziehen zu lassen. Gestern veröffentlichte das Unternehmen aus dem US-amerikanischen Cupertino in Kalifornien neue Quartalszahlen und übertraf damit die eigenen Erwartungen und die der Experten.
So konnte Apple Umsatz und Gewinn steigern: Im zweiten Geschäfts-Quartal 2010 erzielte das Unternehmen verzeichnete einen Umsatz von 13,50 Milliarden US-Dollar. Damit übertraf Apple die zum Ende des letzten Quartals geäußerten Prognosen: Erwartet hatte das Unternehmen einen Umsatz von 11 bis 11,4 Milliarden US-Dollar, Experten rechneten mit 12 Milliarden US-Dollar Umsatz. Der Netto-Gewinn im zweiten Quartal lag bei 3,07 Milliarden US-Dollar. Das entspricht rund 3,33 US-Dollar pro Aktie. Apple-Chef Steve Jobs sprach anlässlich der veröffentlichten Zahlen vom besten "Ergebnis der Firmengeschichte in einem Nicht-Weihnachtsquartal".
Umsatzbringer iPhone
Umsatzbringer waren verkaufte iPhone- und iPod-Geräte, aber auch Macintosh-Rechner. Insgesamt gingen 8,75 Millionen Apple-Handys im zurückliegenden Geschäfts-Quartal über die Ladentische. Das sind 131 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Analysten hatten rund sieben Millionen Verkäufe des Kulthandys erwartet.
Die iPod-Verkäufe bleiben mit 10,89 Millionen verkauften Exemplaren auf einem hohen Niveau. Analysten rechneten mit knapp neun Millionen verkauften Exemplaren für das zweite Geschäfts-Quartal 2010. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Zahl allerdings leicht rückläufig: Über die Ladentische gingen damals ein Prozent mehr MP3-Player von Apple.
iPad-Verkäufe erst in den nächsten Quartalszahlen
Im Vergleich zum letzten Vorjahresquartal liegen die veröffentlichten iPod-Verkaufszahken deutlich zurück. Apple konnte Ende 2009 insgesamt 21 Millionen iPods verkaufen. Zu berücksichtigen ist aber, dass Weihnachten generell als Umsatzbringer gilt.
Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal hat Apple auch mehr Macintosh-Computer verkauft. Insgesamt 2,94 Millionen Rechner brachte das Unternehmen an seine Kunden, das entspricht 33 Prozent mehr Verkäufe im Vergleich zum zweiten Quartalsjahr 2009.
Apple erwartet für das dritte Geschäftsquartal in 2010 einen Umsatz zwischen 13 Milliarden und 13,4 Milliarden US-Dollar. Im nächsten Unternehmensbericht werden dann auch erstmals die Verkaufszahlen für den Tablet-Computer iPad präsentiert. Der Marktstart für das iPad in den USA war Anfang April, in den aktuellen Quartalszahlen sind die Verkäufe dementsprechend noch nicht aufgeführt.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Apple iPad. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Apple iPad. Zusätzlich haben wir zu diesem Thema folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Apple iPhone.

Macintosh Geräte heissen die aber schon lang nicht mehr...
Vielen Dank für die Hinweise, Artikel überarbeitet. Viele Grüße
Apple erzielte den hohen Umsatz und Gewinn nicht im zweiten Quartal 2010 (das hat gerade begonnen!) sondern im zweiten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres zum Ende März 2010! MfG
bei mir zeigt der Kalender den 21.04.2010 an, das zweite Quartal 2010 hat gerade begonnen. Vielleicht sollte der Autor, Alexander Zollondz, mal seinen Beitrag überprüfen.