Treffen von Energieerzeugern, IT-Unternehmen und Politik geplant

Umweltschutz: Röttgen schlägt "Netz-Gipfel" vor

Bundesumweltminister Norbert Röttgen plant, zu einem "Netz-Gipfel" einzuladen. Dabei sollen Vertreter der Windenergie-Branche, Elektro- und Maschinenbauer, Energieerzeuger, IT-Unternehmen und Politiker über den Ausbau der Stromnetze für erneuerbare Energie diskutieren. Dies kündigte Röttgen am Dienstag beim Besuch der Hannover Messer an.  "Wir könnten beim Ausbau der Netze weiter sein, wir brauchen eine Beschleunigung", sagte der CDU-Politiker gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

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Bei dem Ausbau des Netztes gehte es um den Stromtransport, wie zum Beispiel von Offshore-Windanlagen. 
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Der Gipfel könnte Anregungen geben für das im Herbst von der Bundesregierung angekündigte Energiekonzept. Der Ausbau der Stromnetze sei wichtig für die Umsetzung des Ziels, bis 2050 nahezu allen Strom aus erneuerbaren Energien herzustellen. Denn bislang haben viele Haushalte gar nicht die Möglichkeit, erneuerbare Energien zu beziehen. Der Ausbau der Netze stelle dabei eine strategische Weichenstellung dar, so Röttgen. Derzeit beträgt der Anteil an Ökostrom an der deutschen Stromversorgung 16 Prozent.

Bei dem Ausbau der Netze geht es in erster Linie um den Stromtransport, zum Beispiel von Windparks im Meer zum Festland. Der nötige Netzausbau koste Milliarden. Hier müssen Rahmenbedingungen für Investitionen und staatliche Hilfen geschaffen werden. Intelligente Stromnetze sollen den Verbrauch transparenter und effizienter machen. Eine Übersicht über erneuerbare Energien finden Sie hier.

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