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HTC Desire im Test: Das beste Android-Handy
Top ausgestattet aufs Treppchen

von Felix Grundel Uhr veröffentlicht

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Mit dem HTC Desire will der taiwanesische Hersteller Apples iPhone das Fürchten lehren. Es ist das beste Android-Smartphone, das derzeit auf dem Markt zu bekommen ist. Netzwelt hat getestet, ob es diesem Anspruch gerecht wird.

HTC macht mit dem neuen Smartphone-Flaggschiff Desire Ernst: Ein leistungsstarker Snapdragon-Prozessor, 576 Megabyte Arbeitsspeicher und ein brillantes AMOLED-Display sollen in Kombination mit der Sense-Oberfläche dem für Juni erwarteten iPhone 4G von Apple frühzeitig das Fürchten lehren. Im ausführlichen Testbericht muss sich das HTC Desire an diesem Anspruch messen lassen.

Webseiten zeigt das HTC Desire äußerst fix an. Generell liegt die Arbeitsgeschwindigkeit auf einem sehr hohen Niveau.

Fast könnte man meinen, der taiwanische Handyhersteller HTC war über das Ergebnis der Zusammenarbeit mit Google, dem Nexus One, nicht wirklich zufrieden. Das erst Anfang 2010 auf dem Markt etablierte Smartphone ähnelt dem Desire nicht nur hinsichtlich Betriebssystem und Optik sondern präsentiert sich auch mit fast identischer Ausstattungsliste. Neben einem auf der ARM-Architektur basierenden Snapdragon-Prozessor mit einem Gigahertz Taktung und beachtlichen 576 Megabyte Arbeitsspeicher bringt das HTC Desire auch eine Fünf-Megapixel-Kamera, ein extrem leuchtstarkes AMOLED-Display und Android in Version 2.1 Eclair mit. Für diesen Test nimmt netzwelt das Serienmodell für den deutschen Markt unter die Lupe.

Weitere Testberichte zu HTC-Smartphones sind hier zu finden. Eine allgemeine Liste der aktuellsten Smartphone-Testberichte bietet die Smartphone- und Handy-Übersichtsseite.

Verarbeitung und Lieferumfang: Einfach Griffig

Mit einer Größe von 119 x 60 x 11.9 Millimeter verteilt auf 135 Gramm präsentiert sich das Desire in einem braun-schwarzen Kunststoffgehäuse, das sehr gut und angenehm in der Hand liegt. Die gummiartige Rückseite bietet hohen Tragekomfort und schützt den Anwender vor einem unbeabsichtigten Wegrutschen des Gerätes, während der Navigation auf dem 3,7 Zoll großen kapazitiven Touchscreen.

Das Display verfügt über eine Auflösung von 480 x 800 Pixeln. Der optische Gesamteindruck wirkt stimmig, schnörkellos und gut verarbeitet. Der für HTC schon typisch gewordene Knick am Unterteil des Handys ist zwar vorhanden, aber im Vergleich zum HTC Hero nur wenig bis kaum ausgeprägt.

Die Unterseite des Gerätes bietet vier Knöpfe, darunter der Home- und Menü-Button, das optische Trackpad und der Kippschalter für die Zoom- und Zurück-Funktionen. An der Handy-Unterseite ist ein Micro-USB-Eingang verbaut, am Handykopf der 3.5-Millimeter-Klinkenstecker und ein Power-Button. Insgesamt sind die Tastenbelegungen und die Positionen praktisch gewählt, sie fügen sich unauffällig in das Gesamtbild des HTC Desire ein. Auf der Rückseite des Smartphones sitzt eine Fünf-Megapixel-Kamera sowie ein Lautsprecher für die Medienwiedergabe. Für den Kamerazoom oder die Lautstärkeregelung dient der Kippschalter auf der linken Seite des Gerätes.

Zur weiteren Ausstattungsliste zählen Bluetooth 2.1, WLAN (802.11 b/g), Beschleunigungs-, Lage- und Lichtsensor, UKW-Radio sowie eine LED-Leuchte auf der Rückseite. Für einen Preis von rund 440 Euro bekommt der Kunde neben dem HTC Desire eine vier Gigabyte fassende micro-SD-Speicherkarte, das Ladegerät inklusive USB-Adapter, ein Headset und den Akku mit einer Kapazität von 1.400 Milliampere Stunden. Wünschenswert wäre noch eine entsprechende Handytasche gewesen, um das Display zu schützen.

Bedienung: Schnell, Schneller, Snapdragon

Dank des verbauten Snapdragon-Prozessors auf ARM-Architektur ist das HTC Desire auf dem Papier eines der schnellsten Geräte seiner Klasse. Dass dies nicht immer automatisch ein Prädikat für Bestleistung ist, fiel jedoch schon beim Test des Sony Ericsson Xperia X10 auf. Anders das Modell von HTC: Das Arbeitstempo ist zügig und kommt nur selten ins Stocken. Im Test war dies nur einmal der Fall. Dazu waren fünf gleichzeitig laufende Applikationen, eine schlechte Internetverbindung via WLAN und die intensive Nutzung über mehrere Tage ohne Neustart nötig. Man merkt dem Androiden die riesigen 576 Megabyte Arbeitsspeicher in jeder Nutzungsphase an.

Der kapazitive AMOLED-Touchscreen reagiert sauber und ohne Ladezeiten. Selbst beim Durchwischen des vollen Bilderalbums kommt es zu keinem Aussetzer. Die dank der Auflösung von 480 x 800 Pixeln großzügig dimensionierten Icons lassen sich unkompliziert mit dem Finger treffen; die dahinter verborgenen Programme laden rasant schnell. Die Touch-Tastatur reagiert auf jeden Anschlag und lässt sich problemlos im Quermodus bedienen. Dank der integrierten Rechtschreibprüfung und einem individuellen Wörterbuch erhält der Nutzer beim Tippen von Texten einen hohen Komfort. Negativ fällt in diesem Zusammenhang auf, dass wenn der Finger der rechten Hand schreibt und die linke ungünstig auf dem Smartphone liegt, das Display auf beide Berührungen reagiert und so zu kurzzeitigen und ungewollten Programmabläufen führt.

Auch die Startzeit des Testgerätes hätte kürzer ausfallen können. Bevor das HTC Desire einsatzbereit ist, vorgehen gerne mal ein bis zwei Minuten, bis es aus dem Tiefschlaf erwacht. Um die gute Performance zu halten, empfiehlt es sich bei relativ häufiger Nutzung, jede Woche einen Neustart zu vollziehen, um den Arbeitsspeicher zu leeren und so wieder auf die vollen Ressourcen zugreifen zu können. Von Applikationen, die Tasks beenden, ist unter Android abzuraten. Das Betriebssystem verwaltet laufende und beendete Programme von Haus aus schon sehr gut.

Das HTC Desire ist eines der schnellsten Geräte auf dem derzeitigen Smartphone-Markt. Speichern, Deinstallieren, Löschen und das allgemeine Bedienen von Programmen läuft höchst flüssig ab. Das AMOLED-Display macht das Arbeiten und Filme schauen zu einem brillanten Erlebnis und bietet dank einer Größe von 3,7 Zoll genügend Raum für zahlreiche Applikationen und Widgets. Das Ablesen unter freiem Himmel gestaltet sich reibungslos. Pinch-To-Zoom funktionierte im Test ohne Ruckler und wird unter Google Earth oder Maps richtig interessant.

Geprägt von Sense: Multimedia und installierte Software

HTC veredelt das ohnehin sehr gelungene Google-Betriebssystem Android 2.1 Eclair mit der eigenen Sense Oberfläche. Beim ersten Start hilft der Einrichtungsassistent bei allen wichtigen Einstellungen und bietet Neulingen unter anderem eine kleine Einführung in das Schreiben von Texten mit Onscreen-Tastatur. Ist das Gerät eingerichtet stehen im Auslieferungszustand bis zu sieben Homescreens zur Verfügung, die mittels Helikopteransicht schnell und einfach in Miniaturansicht überblickt werden können. Alle Felder können frei konfiguriert und nach Belieben mit Widgets, Programmen, Verknüpfungen und Ordnern aufgefüllt werden.

Die direkte Konkurrenz von HTC, das Xperia X10 von Sony Ericsson, bietet Timescape und Mediascape, um dem Trend nach sozialen Netzwerken gerecht zu werden. HTC integriert in diesem Zusammenhang das Programm Friend Stream, welches unter anderem auf Facebook, VZ oder Twitter zurückgreift. Die Einrichtung funktioniert sehr einfach und lässt sich auf die persönlichen Vorlieben konfigurieren. Weiterhin beinhaltet die Sense Oberfläche eine deutlich komfortablere Tastatur, als von Android bekannt. Eigenschaften wie haptisches Feedback, die Reduzierung der Klingellautstärke bei Bewegung des Gerätes und die Live-Hintergrundbilder runden den sehr stimmigen Gesamteindruck ab.

Die fünf Megapixel Kamera fertigt bessere Bilder an, als man sie bisher von HTC erwarten durfte. Zahlreiche Einstellungen wie Belichtung, Kontrast, Sättigung, Schärfe oder diverse Effekte lassen sich komfortabel über ein von links hereinziehbares Menü anpassen. Natürlich darf man von einer Handykamera keiner digitalen Wunder erwarten, aber für den einen oder anderen Schnappschuss reicht die mit LED-Blitz und digitalem Zoom ausgestattet Linse allemal aus. Videos können mit einer Auflösung von bis zu 800 x 480 Pixeln aufgenommen werden, wirken aber bei zu schnellen Bewegungen schlierig und verschwommen. Im Funktionsumfang unterscheiden sich Foto- und Videoaufnahmen kaum. Beide Modi lösen rasend schnell aus und lassen sich direkt in der Galerie betrachten.

Der integrierte Browser wirkt stimmig und lässt Internetseiten in schneller Geschwindigkeit auf dem Display erscheinen. Das Umschalten von Hoch- in das Querformat und umgekehrt funktioniert reibungslos, könnte aber flüssiger ablaufen. Der integrierte MP3-Player liefert beim Abspielen der Dateien alle wichtigen Informationen wie Titel, Genre oder die Einordnung in eine vorher festgelegte Rubrik. Das UKW-Radio funktioniert nur mit angeschlossenen Kopfhörern und bietet mit selbigen einen eher unzureichenden Empfang.

HTC Desire

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Die dank der Auflösung von 480 x 800 Pixeln groß dimensionierten Icons lassen sich unkompliziert mit dem Finger treffen und die dahinter verborgenen Programme laden rasant schnell.

Der Funktionsumfang von Android ist riesig. Rund 41.000 Applikationen stehen dem Anwender zur Verfügung, davon sind rund 60 Prozent kostenlos. Mit der Sense-Oberfläche liefert das Desire schon eine gute Mischung aus Informations- und Spaßdiensten, die je nach Bedarf konfigurierbar sind. Dank steigender Nutzungszahlen und dementsprechender Aktualisierung von Android werden sich auch Betriebssystem-Neulinge schnell zu Recht finden. Sollten doch einmal Fragen auftauchen, steht eine große Community mit Rat und Tat zur Seite.

Mit Verbesserungspotenzial: Sprachqualität und Akkuleistung

Die Gesprächsqualität des HTC Desire geht in Ordnung. Während des Telefonierens ist ein leises Grundrauschen zu hören, welches aber nur in ruhiger Umgebung wahrnehmbar ist. Negativ fällt die Freisprecheinrichtung verbunden mit dem hinteren Lautsprecher auf. Diese klingt blechern und schafft keine angenehme Telefonatmosphäre. So ist im Test auch schon bei der Medienwiedergabe aufgefallen, dass der Ton mit steigender Lautstärke schrill und unnatürlich klingt. Ein Punkt indem HTC dringend nachbessern muss.

Die Akkuleistung ist individuell nach Nutzungsverhalten zu betrachten. Im netzwelt-Test reichte der Akku bei normaler Nutzung und intelligenter Energieverwaltung knapp zwei Tage. Voraussetzung dafür sind zusätzlich der Flugmodus während der Schlafenszeit, sowie die nicht übermäßige Nutzung von mobilem Internet, beispielsweise dem 3G-Netz. Im Standby-Betrieb sind schon mal drei Tage drin, dann muss das Gerät wieder an die Steckdose. Im Vergleich zu anderen Smartphones dieser Klasse gehen diese Nutzungszeiten aber vollkommen in Ordnung. Aufgrund des auswechselbaren Akkus hätte man auch die Möglichkeit mittels eines Zusatz-Akkus, die beiden Bauteile zu tauschen, wenn mal kein Stromgeber in der Nähe ist.

Fazit: Der neue Android-König

Unterm Strich ist das HTC Desire das beste Android-Smartphone, welches derzeit auf dem Markt zu bekommen ist. Konkurrenz bekommt das Gerät jedoch schon im Sommer aus eigenem Haus mit dem HTC Evo 4G. Bis auf ein paar Kleinigkeiten, die sich mittels Softwareupdates regulieren lassen, zeigt sich das Gerät während des gesamten Testzeitraumes als ein zuverlässiger multimedialer Wegbegleiter. Der schnelle Prozessor und der mehr als ausreichende Arbeitsspeicher beschleunigen jede Anwendung ungemein und blenden den Begriff Wartezeit vollkommen aus. Es macht Spaß mit dem HTC Desire zu arbeiten und dank des hohen Bedienkomforts kommen auch Neueinsteiger voll auf ihre Kosten.

Kommentare zu diesem Artikel

Mit dem HTC Desire will der taiwanesische Hersteller Apples iPhone das Fürchten lehren. Es ist das beste Android-Smartphone, das derzeit auf dem Markt zu bekommen ist. Netzwelt hat getestet, ob es diesem Anspruch gerecht wird.

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  • kerim schrieb Uhr
    AW: HTC Desire im Test: Das beste Android-Handy

    Wo ist der root app link für htc desire
  • Desire abgeschafft schrieb Uhr
    AW: HTC Desire im Test: Das beste Android-Handy

    Riesiger Arbeitspeicher: Quatsch. Mit nur ein paar elementaren Apps und dem eigentlichen Betreibssystem, das auch in die gut 500 MB reinpassen muss, ist der Speicher voll und das Ding nervt mit permanenter Speicher-voll-Meldung. Viele Apps koennen systembedingt nicht von der SD-Karte laufen und muessen in den knappen internen Speicher. Damit ist das Gerät schlicht unbrauchbar. Warnung, Finger weg, auch von gebrauchten Geraeten.
  • HAMMER schrieb Uhr
    AW: HTC Desire im Test: Das beste Android-Handy

    Warum Apple es so schnell geschafft hat? Apple hatte die richtige Strategie: 1 Smartphone und das mit allem drum und dran. Nebenbei bemerkt, ich bin kein Apple-Fan, sehe jedoch den Erfolg dieser Marke. Apple ist smart, bietet gutes Design, das die Nutzer ueber manche Hinlaenglichkeiten hinwegesehen laesst. Mit anderen Worten: Apple ist Kult.

    Naja. Kult ist gut. Ist genauso wie mit der Mode. Trend einfach.

    Das I-Phone ist ja auch gut, aber hoch gekommen sind sie eigentlich mit den VIEL zu teuren MP3-Playern.

    aber wir kommen vom Thema ab ^^
  • HarryThai schrieb Uhr
    AW: HTC Desire im Test: Das beste Android-Handy

    Ja, das Wildfire ohne "S" ist okay, auch das Legend, das in einem herausragend gefertigtem Alugehaeuse steckt! Ich meinte, dass es einer Company wie HTC moeglich sein muss, das ultimative Smartphone auf den Markt zu bringen.

    Warum Apple es so schnell geschafft hat? Apple hatte die richtige Strategie: 1 Smartphone und das mit allem drum und dran. Nebenbei bemerkt, ich bin kein Apple-Fan, sehe jedoch den Erfolg dieser Marke. Apple ist smart, bietet gutes Design, das die Nutzer ueber manche Hinlaenglichkeiten hinwegesehen laesst. Mit anderen Worten: Apple ist Kult.

    Ich werde wohl warten, bis das Incredible S in Thailand angeboten wird, es testen, obwohl mir das Teichwannendesign (Rueckseite) nicht besonders gefaellt und dann entscheiden.

    Danke fuer deine Antwort!
  • HAMMER schrieb Uhr
    AW: HTC Desire im Test: Das beste Android-Handy

    Muss dir zustimmen.

    Wobei ich mit meinem Wildfire OHNE S keine Probleme habe. Klar ist die CPU nicht die größte, aber das wusste ich vorher schon. Dafür kostet das ganze auch nur die Hälfte.

    Wenn HTC ein Smartphone baut, dass 800€ kostet (siehe Eierphone), dann wird da auch alles drin sein ^^

    Ich frage mich nur immer wieder, wie es Apple so schnell geschafft hat, nach oben zu kommen. Vor 3-4 Jahren kannten wohl nur 10% der deutschen diese Marke und jetzt wohl jeder

    gruß
  • HarryThai schrieb Uhr
    AW: HTC Desire im Test: Das beste Android-Handy

    Hm - wenn ich diese Statements hier lese, dann muss die Frage gestellt werden, warum HTC nicht in der Lage ist, DAS ultimative Smartphone zu bauen?! Ich kann gucken wohin ich will, ob Legend, Desire, Desire S, Incredible S, Wildfire S, jedes Geraet zeigt mindestens einen gravierenden Mangel! Das bezieht sich auf die CPU, die Kamera, die Sprach-/Empfangsqualitaet, das Gehaeuse, die Features ueberhaupt. Was das eine nicht hat, finde ich beim anderen... usw. usf. Will sagen: Die Produktvielfalt arbeitet gegen die Qualitaet und tut den Nutzern nichts Gutes. Apple hat ein einziges Phone auf dem Markt und hat Erfolg damit!

    Wie waer's denn wenn folgendes in einem HTC-Geraet zusammenfaende: 1 GHz CPU / 1.5 GB Storage / 768 MB RAM / microSD-card / 3G-GPRS-EDGE-WiFi / Bluetooth-A2DP-PBAP / GPS / 8 mp cam and front cam, excellentem Empfang/Sprachqualitaet, verbaut in einem Alu-Gehaeuse mit 4 inch AMOLED screen 480 x 800 res, 1450mAh Akku und aktueller Androidplatform?!

    Ich wuerde es unbesehen kaufen :cool: :cool:
  • Apfelesser schrieb Uhr
    AW: HTC Desire im Test: Das beste Android-Handy

    Stellt sich die Frage, ob das Problem nur beim Navi-Programm auftritt oder auch bei anderen Gelegenheiten. Wenn auch sonst, vermehrt bei Apps die auf das Funknetz zugreifen? (Daten verschicken/anfordern?) Wie siehts beim Telefonieren aus? Hält es Gespräche aus, die über den genannten Zeitraum hinausgehen? Wenn nicht, dann könnte hier das Problem liegen. Vielleicht sind Steckverbindungen nicht richtig gesetzt und das Ganze führt zur Notabschaltung. In dem Fall werden wohl nur die Technik-Leute von HTC weiterhelfen können. Wenn das Problem nur an dem Navi-Programm reproduzierbar ist, sollte vielleicht ein neues Navi-Programm ins Auge gefasst werden :)
  • klaus walter schrieb Uhr
    AW: HTC Desire im Test: Das beste Android-Handy

    Ich habe das Handy htc Desire , habe folgendes Problem , ich betze öftres das Navi ,beim navigieren nach ca 5-10 min schaltet das Handy klp. ab .Ich muss dann wieder das Handy klp. neu staren und dann mit der Navigation neu beginnen . Hat jemand das gleiche Problem ?
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: HTC Desire im Test: Das beste Android-Handy

    Wer also ein gutes Handy will, welches bei einem Defekt auch kompetent und schnell repariert wird, der sollte sich auf keinen Fall ein HTC gerät kaufen. Hier ist man sicher mit anderen Handys (eventuell mit gleichem Betriebssystem) besser beraten! Wobei sich die von dir beschriebenen Fehler stark nach einem Android-Problem anhören. Auch ein netzwelt-Testgerät von Samsung (Galaxy S) weist den typischen, von dir beschriebenen Fehler auf. Viele Grüße
  • Lulu123 schrieb Uhr
    AW: HTC Desire im Test: Das beste Android-Handy

    Also ich kann jedem nur abraten dieses Handy zu kaufen. Ich habe es seit einem halben Jahr in Gebrauch und finde es nur noch schrecklich. Ich hatte zunächst das HTC HD2 und war beim Umstieg af das Desire sehr positiv überrascht, da das Betriebssystem auf anhieb überzeugt und auch der Touchscreen und das Display sehr gut war (wie auch beim HD2). Das Handy jedoch ist ein absoluter Reinfall. Ständig verliert es das Netz und das schlimmste ist, dass es sich sporadisch abschaltet (dabei geht das Display aus und das Handy ist für anrufer und SMS-Schreiber nach wie vor aktiv. Man erhält diese Anrufe und die SMS aber nie und das Handy lässt sich nur noch durch einen Reste erneut anschalten). Dieser Fehler kommt bei dem Desire sehr häufig vor und ist immer wieder im Internet nachzulesen. Hatte das Handy schon 2 Mal deshalb in der Reperatur und der Service ist noch mieser als das Handy an sich. Zunächst das Übliche: "Ehe Sie es einschicken müssen Sie einen Softwareupdate machen!" Gesagt, getan AUF EIGENE KOSTEN in die Reparatur geschickt, weil HTC die Kosten hierfür nicht übernehmen will (auch wenn es laut BGB so vorgeschrieben ist) und zurück kam - ein unrepariertes Handy mit dem Vermerk, dass die Software neu aufgespielt wurde und der Fehler "nach intensiver Prüfung" nicht gefunden werden konnte. Keine Stunde später trat der Fehler erneut auf. Ruft man im Servicecenter an sagen die einem nur, dass es nicht Ihr Problem ist und dass man das Handy einfach noch einmal AUF EIGENE KOSTEN einschicken soll oder dort hin schicken soll, wo man es gekauft hat. Generell ist die Verarbeitung des Handys sehr schlecht, auch wenn es auf den ersten Blick sehr robust wirkt. Wer also ein gutes Handy will, welches bei einem Defekt auch kompetent und schnell repariert wird, der sollte sich auf keinen Fall ein HTC gerät kaufen. Hier ist man sicher mit anderen Handys (eventuell mit gleichem Betriebssystem) besser beraten!

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HTC wirbt mit dem Slogan "Einfach alle anderen hinter sich lassen" für sein neues Android-Handy. Netzwelt hat getestet, ob das Gerät diesem Anspruch gerecht wird.
http://www.netzwelt.de/news/82482-htc-desire-test-beste-android-handy.html
2010-04-20 18:04:20
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2010/webseiten-zeigt-htc-desire-aeusserst-fix--generell-liegt-arbeitsgeschwindigkeit-sehr-hohen-niveau199.jpg
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