Apple plant angeblich für 2011 zweite Generation des Tablets
Apple iPad: Gerüchte um zweite Auflage mit OLED-Bildschirm
Apple arbeitet schon an der zweiten Ausgabe seines Tablets iPad und plant diese mit einem OLED-Bildschirm zu versehen. Dies berichtet das taiwanische Hardware- und Technikmagazin Digitimes unter Berufung auf interne Quellen bei Zuliefererbetrieben.
Apple verkauft das iPad zwar erst ab Ende Mai in Deutschland, doch schon jetzt kommen Gerüchte um ein Nachfolgemodell auf. Die taiwanische Internetzeitung Digitimes vermutet, dass die zweite Generation des iPads 2011 erscheinen soll und über einen Touchscreen aus organischen Leuchtdioden (OLED) verfügt.
OLED: Dünner, bunter und sparsamer
Gegenüber herkömmlichen Flüssigkristallbildschirmen fallen OLED-Anzeigen nicht nur dünner aus, sondern liefern gleichzeitig kräftigere Farben und verbrauchen trotzdem weniger Strom. Bisher macht allerdings der hohe Preis von OLED-Bildschirmen ihren Einsatz bei Produkten für den Massenmarkt unattraktiv.
Nach Angaben des Digitimes-Analysten Mingchi Kuo kostet der aktuelle 9,7 Zoll große Flüssigkristalbildschirm des iPad 60 bis 70 US-Dollar. Ein gleich großes OLED-Panel ist derzeit mit rund 500 Dollar dagegen so teuer wie das gesamte Tablet von Apple - in der momentan günstigsten Variante.
Hersteller erhöhen Produktion
Die Informanten der Digitimes verweisen nach Angaben der Zeitung aber darauf, dass OLED-Monitore deutlich billiger werden könnten, da mehrere Hersteller die Kapazitäten ihrer Fabriken erhöhen oder die Produktion wieder aufnehmen. Neben Samsung, das OLED-Displays bisher vor allem in Handys verbaut, nennt die Zeitung noch LG, das letztes Jahr die OLED-Sparte von Kodak übernommen hat, und AU Optronics.
Analyst Kuo hält die Gerüchte, die seine Zeitung verbreitet, allerdings für unwahrscheinlich, da seiner Meinung nach die gesteigerte Produktion den Preis für OLED-Bildschirme bis 2011 nicht so weit drücken wird, dass deren Verwendung für Apple im iPad profitabel wird.


Mehrere Firmen haben angekündigt, superflache Fernseher mit einer organischen Leuchtdiode (OLED) in Massenproduktion herzustellen. Dann könnten die Geräte mit Bilddiagonalen um die 32 Zoll auch für Ottonormalverbraucher erschwinglich werden.
OLED ist das Material der Zukunft. Monitore und Fernseher macht es dünn wie Papier. Einen der letzten Mängel haben Forscher in Südkorea behoben. Nach Rot und Grün sieht jetzt auch das Blau auf den OLED-Displays echt aus.
Wenn man der neuesten Entwicklung von NeoView Kolon glaubt, hat der gute alte Rückspiegel im Auto bald ausgedient und muss einem Kollegen weichen, bei dem man gleichzeitig nach vorne und hinten sehen kann.
LGs erster extrem dünner OLED-Fernseher soll ab Mai 2010 in deutschen Läden stehen. Ausgestattet mit HD-Auflösung und dem Sound-System ClearVoice 2 soll das Modell 15 EL9500 Video-und Audiofreunde erfreuen. Besonders auffällig ist das nur drei Millimeter dicke Display.
Scharfe Bilder auf kleinstem Raum ermöglicht der neue Mini-Bildschirm von MicroOLED. Auf gerade einmal 1,55 Zentimeter Bildschirmdiagonale werden 5,4 Megapixel gepackt. Das Display eigne sich zum Beispiel für chirurgische Einsätze sowie professionelle Kameras.
Samsung wird die verlustreiche LCD-Sparte ausgliedern und sich bei seinen Displays künftig verstärkt auf die OLED-Technik konzentrieren.
Kooperation: Sony und Panasonic haben eine Partnerschaft in der Entwicklung von OLED-Fernsehern und anderen großen Bildschirmen angekündigt. Auch an flexiblen Displays arbeiten beide Firmen.




