Neue Chip-Bauweise soll mehr Licht aufnehmen und bessere Bilder liefern

Samsung HMX-H200 im Test: Full-HD-Camcorder mit umgedrehtem Bildsensor

Mit einer neuen Art von Bildsensor sollen Camcorder und Digitalkameras mehr Licht aufnehmen und bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Bilder liefern. Im HMX-H200 verbaut Samsung zum ersten Mal einen der neuen BSI-Chips. Darüber hinaus punktet der Full-HD-Camcorder mit einem optischen Bildstabilisator und einem Touchscreen.

Samsung HMX H200: Im HMX-H200 verbaut Samsung zum ersten Mal einen neuen Bildsensor, der mehr Licht aufnimmt und besser Bilder liefern soll. Darüber hinaus punktet der Full-HD-Camcorder mit optischem Bildstabilisator und Touchscreen. Zum Video: Samsung HMX H200

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ein Hand reicht, zwei sind aber besser
  2. 2Schöne Farben mit Zeilenverschiebungen
  3. 3Kunststoffgehäuse mit HDMI-Anschluss
  4. 4Fazit: Gut, aber keine Revolution
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Umgedrehter Bildsensor, 20-facher Zoom und ein Touchscreen

Die Abkürzung BSI steht für "Backside Illumination", zu deutsch: Rückseitige Beleuchtung. Bei herkömmlich gefertigten Bildsensoren wirft ein Gitternetz Schatten auf die lichtempfindliche Fläche des Chip. Die BSI-Sensoren sind so konstruiert, dass die Leiterbahnen hinter der lichtempfindlichen Schicht liegen und so mit ihrem gesamten Umfang das durch das Objektiv kommenden Licht aufnehmen können.

Der 1/4,1 große CMOS-Sensor des Samsung HMX-H200 nimmt also mit seiner gesamten Fläche Bilder auf. Er fällt allerdings deutlich kleiner aus, als die Chips in den meisten Kompaktkameras. Seine Auflösung von drei Megapixel reicht aber für die Aufnahme von Videos in Full-HD-Auflösung aus.

Samsung stattet den H200 mit einem Objektiv mit 20-fachem Zoom aus. Ins Kleinbildformat umgerechnet reicht die Brennweite von 37 bis 748 Millimetern. Ein optischer Bildstabilisator sorgt für einen deutlich ruhigeren und angenehmer zu betrachtenden Bildausschnitt. Die Objektivabdeckung öffnet und schließt der Anwender von Hand.

Die Geschwindigkeit der Linse beeinflusst der Nutzer mit der Zoomwippe. Drückt er sie bis zum Anschlag verändert sich die Brennweite sehr schnell. Schiebt er den Knopf nur leicht zur Seite bewegt sich das Objektiv angenehm langsam. Der Autofokus gehört nicht zu den schnellsten und benötigt etwa eine Sekunde, um ein Motiv scharf zu stellen.

Der Nutzer kann alle Belichtungseinstellungen dem Camcorder überlassen oder Blende, Belichtungszeit und Weißabgleich auch manuell einstellen. Zusätzlich bietet der Samsung H200 Voreinstellungen für sieben unterschiedliche Aufnahmesituationen.

Der 2,7 Zoll große Monitor der Samsung H200 dient als Sucher und lässt sich ausklappen sowie drehen. Er bietet eine gut zu erkennende Anzeige, deren Betrachtungswinkel allerdings vergleichsweise klein ausfallen - sie liegen nur bei rund 120 Grad. Bei direkter Sonneneinstrahlungen verringern sie sich sogar auf nur 20 Grad. Die starken Spiegelungen sind bauartbedingt, da es sich um einen berührungsempfindlichen Bildschirm handelt.

Beiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Also wenn ich mir den Film bei Video-Aktiv ansehe, dann muss ich echt den Hut ziehen,wie mein Vorredner!!Stimmt genau! Preis Leistung= Hammer für mich,wenn mann die anderen Geräte mit ihm vergleicht! Und sogar meine...

Einiges unter technischen Daten stimmt erstmal garnicht, anderes ist nicht nachvollziehbar, und der BSI-CMOS-Chip macht sehr wohl einen Unterschied zu dem was Camcorder Kerzenlicht Aufnahmen bisher geboten haben....

Zitat: [...] Allerdings treten schon bei langsamen Bewegungen des H200 oder des Motivs starke Zeilenverschiebungen auf - die einzelnen Halbbilder sind deutlich zu erkennen. [...]

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