Netzwerkspeicher: ReadyNAS Duo von Netgear im Test
Installation: Einfach und für Jedermann geeignet
Erster Kritikpunkt seit dem Auspacken: Der Lüfter zieht sehr stark an, wenn das Gerät startet. Das turbinenähnliche Geräusch ist laut, pendelt sich aber nach einer gewissen Zeit wieder auf ein erträgliches Niveau ein. Leichte Vibrationen sind aber dennoch zu vernehmen. Trotzdem ist die ReadyNAS Duo nicht für ruhigen Umgebungen gedacht. Am besten verstaut man den Speicher im Keller, dem Hauswirtschaftsraum oder einer Kammer. Ausgeschaltet wird das NAS mit einem langen Druck auf den Power Schalter. Fängt dieser an zu Blinken, fährt sich der Speicher runter und schaltet ab.

Dank der mehrsprachigen Bedienungsanleitung stellt das Installieren kein Problem dar. Das installierte Programm RAIDar dient zur Suche des NAS im Netzwerk und bietet den Konfiguration-Button um direkt mit dem Browser in der Benutzeroberfläche zu landen. Theoretisch kann man den ReadyNAS Duo bequem von jeder Stelle aus per HTTP und HTML-Oberfläche im Browser oder per FTP ansprechen. Somit kommt man auch ohne zusätzliche Softwareinstallationen aus.

Wichtig bei der Erstinstallation: Die IPs müssen vom Router vergeben werden. Erst danach kann man dem NAS eine statische Adresse zuweisen. Mittels dem Benutzernamen "admin" und dem Kennwort "netgear1" bekommt man Zugang zum Setup-Assistent im Browser. Der Konfigurationsvorgang läuft mit der beigelegten gedruckten Bedienungsanleitung sehr simpel und benutzerfreundlich ab. Schwächen leistet sich das Gerät keine. Der Umgang im Menü ist für Netzwerksneulinge, wie Profis gleichermaßen gut gestaltet.

Es gibt zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Neueinstellung des mit 1.630 Umdrehungen pro Minute drehenden Lüfters am Gerät oder die automatische Fehlersuche in den allgemeinen Einstellungen, unter Netzwerk. Alles in allem ist die Netgear ReadyNAS Duo schnell eingerichtet und bietet darüber hinaus noch vielfältige Möglichkeiten beim Konfigurieren von Feinheiten.






