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Acer Aspire One 752 im Test: Subnotebook zum Netbookpreis
11,6 -Zoll-Display und Intel Celeron

von Roland Haberer Uhr veröffentlicht

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Zwischen Netbook und Subnotebook klafft eine größere Lücke am Markt die Acer als einer der wenigen Hersteller bedient. Der Acer Aspire One 752 ist das Nachfolgemodell des 751. Acer hat sich die Kritik aus dem letzten Jahr angenommen und nachgebessert. Der nun verbaute Intel Celeron 423 beseitigt viele Schwächen des Vorgängers.

Zur Jahreshälfte 2009 erschien das Acer Aspire One 751. Der Lückenfüller zwischen Netbook und Subnotebook erhält mit dem Aspire One 752 nun einen Nachfolger. Dieser verfügt nach dem Umstieg auf einen Celeron-Prozessor über mehr Rechenleistung und das Gehäuse stammt nun vom Acer Timeline 1810.

Technik: Celeron statt Atom

Der 11,6-Zoll-Bildschirm mit einer HD-Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln bleibt identisch zum Vorgängermodell. Das Display bietet eine für diese Preisklasse ansprechende Bildqualität. Die technischen Neuerungen betreffen hauptsächlich den Prozessor. Anstelle eines Intel Atoms der Z-Serie kommt nun ein Intel Celeron 423 mit 1,30 Gigahertz zum Einsatz. Trotz des niedrigen Taktes verfügt dieser Prozessor über etwas mehr Leistung als aktuelle Intel Atom-Prozessoren.

Hinter zwei entfernbaren Abdeckungen befindet sich die 250 Gigabyte große Festplatte und zwei Gigabyte RAM. Der zweite RAM-Slot ist nicht belegt, so dass eine Aufrüstung auch für Laien äußerst einfach ist. Die Rechenleistung liegt über der eines Netbooks, aber unterhalb der eines Subnotebooks mit Intel CULV-Prozessor. Beim Betriebssystem setzt Acer auf Windows 7 Home Premium mit 64 Bit. Das Acer Aspire One 752 unterliegt somit nicht den Richtlinien für eine Windows 7 Starter Lizenz.

Festplattengeschwindigkeit 250GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
36,1 MB/sek.79,9 MB/sek.60,3 MB/sek.18,1 ms

Akkulaufzeit und Lautstärke

Das Plus an Rechenkraft hat jedoch negative Auswirkungen auf die Akkulaufzeit und die Lautstärke. Die Defizite sind jedoch nicht allzu groß und liegen auch im etwas schwächeren Sechs-Zellen-Akku begründet. Dieser verfügt nur mehr über 4.440 Milliampere anstelle der 5.200 Milliampere des Vorgängermodells. Beim Tippen wird der Bildschirm nach rund 5,5 Stunden schwarz, im Filmbetrieb sind es immerhin noch sehr respektable 3,5 Stunden.

Akkulaufzeit
OfficeFilm
330 min.220 min.

Der Lüfter agiert im Leerlauf sehr leise und wird auch unter Last nicht viel lauter, wenngleich er dort hörbar ist.

Lautstärke (30cm)
idleLast
33,6 db38,5 db

Bedienung

Zwar steht nur wenig Fläche für die Tastatur und das Touchpad zur Verfügung, jedoch wissen die Ingenieure diesen bestens zu nutzen. Die Tastatur nimmt durch ihre sehr großen Tasten beinahe die gesamte Fläche ein. Zwischen den Tasten lässt Acer keinen Platz, so dass die Tastatur aufgrund ihres etwas eigenwilligen Formats eine Eingewöhnungszeit erfordert.

Acer Aspire One 752

Bild 1 von 8
In vier verschiedenen Farben erhältlich

Für das Touchpad bleibt im Grunde nicht mehr viel Platz, jedoch wird dieses Problem geschickt gelöst. Das Touchpad nützt den gesamten Raum zwischen der Tastatur und den Touchpadtasten. Das Touchpad bildet überdies mit der Handballenauflage eine ebene Fläche. Die Touchpadtasten schließen mit der abgeschrägten Gehäusekante ab, so dass auch diese groß genug ausfallen. Außerdem verfügen die Touchpadtasten über einen klar definierten Druckpunkt.

Schnittstellen: Mit HDMI

Das Acer Aspire One 752 verfügt im Gegensatz zu den meisten Netbooks über zwei Bildschirmausgänge: HDMI und VGA. Außerdem bietet dieses Notebook den schnelleren Gigabit-LAN-Anschluss und drei USB-Ports. Ebenfalls vorhanden ist ein Kartenleser und WLAN mit N-Standard. An der rechten unteren Front befinden sich zudem zwei Schieber zum ein- und ausschalten der drahtlosen Verbindungen. Im Alltag ein durchaus nützliches Feature, jedoch ist der zweite Schieberegler mangels Bluetooth-Modul lediglich eine Attrappe. Zum Preis von 400 Euro positioniert Acer das Aspire One 752 zwischen einem Netbook und einem leistungsfähigerem Subnotebook.

Fazit: Guter Lückenfüller

Acer gelingt mit der zweiten Version des Acer Aspire One 75x das Kunststück, die entstandene Lücke zwischen Netbook und Subnotebook sinnvoll zu füllen. Das Gehäuse stammt vom etwas teureren Acer Timeline 1810TZ. Zwar ist auch der Intel Celeron-Prozessor nicht der Weisheit letzter Schluss, aber dennoch eine Wohltat. Das Plus an Rechenleistung macht den Unterschied zu einem Netbook aus und rechtfertigt dadurch einen Großteil des Aufpreises. Die entstanden Nachteile durch die etwas schwächere Akkulaufzeit und der höheren Lautstärke sind zu vernachlässigen.

Kommentare zu diesem Artikel

Zwischen Netbook und Subnotebook klafft eine größere Lücke am Markt die Acer als einer der wenigen Hersteller bedient. Der Acer Aspire One 752 ist das Nachfolgemodell des 751. Acer hat sich die Kritik aus dem letzten Jahr angenommen und nachgebessert. Der nun verbaute Intel Celeron 423 beseitigt viele Schwächen des Vorgängers.

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Acer Aspire One 752 im Test: Subnotebook zum Netbookpreis
Acer Aspire One 752 im Test: Subnotebook zum Netbookpreis
Etwa zur Jahreshälfte 2009 erschien das Acer Aspire One 751 – ein Subnotebook mit Netbookhardware. Mit dem Acer Aspire One 752 erscheint nun der Nachfolger. Der Intel Atom-Prozessor wurde gegen einen etwas leistungsfähigeren Intel Celeron gewechselt.
http://www.netzwelt.de/news/82443-acer-aspire-one-752-test-subnotebook-netbookpreis.html
2010-04-15 17:41:00
News
Acer Aspire One 752 im Test: Subnotebook zum Netbookpreis