HDR-Freeware mit leichter Bedienung
Picturenaut: Spezialist für HDR-Bilder
Aus einer Fotoserie eines unterschiedlich lang belichteten Motivs erstellen Anwender mit Hilfe der Freeware "Picturenaut" im Handumdrehen HDR-Bilder. Das auf diese Aufgabe spezialisierte Programm verrichtet seine Arbeit zuverlässig und liefert gute Ergebnisse. Außerdem überzeugt die Software durch einfache Bedienung.

Inhaltsverzeichnis
- 1HDR-Bilder erstellen
- 2Tonemapping erzeugt LDR-Bilder
- 3Fazit: Spezialisierte Software für HDR-Bilder
Am Rechner erstellte HDR-Bilder sehen je nach Monitor unterschiedlich aus. Damit die überlagerten Bilder auch auf Monitoren und Druckern mit geringem Dynamikumfang ihren Effekt nicht verlieren, bietet Picturenaut eine sogenannte "Tonemapping"-Funktion. Die Freeware geht mit den gängigen Bidformaten wie JPEG oder TIFF um und arbeitet unter den Betriebssystemen Windows XP, Vista und 7.
HDR-Bilder erstellen
Die kleine Freeware kommt ohne Installation aus. Nach dem Entpacken des heruntergeladenen ZIP-Archivs startet Picturenaut durch Doppelklicken der gleichnamigen ausführbaren Datei. Zum Erstellen eines HDR-Bildes aus mehreren Einzelbildern klickt der Anwender auf die Symbolschaltfläche "HDRI aus einer Belichtungsreihe erzeugen" und wählt die entsprechenden Bilddateien im Folgefenster durch einen Klick auf "Hinzufügen" aus. Für das Erstellen des HDR-Bildes benötigt das Programm - je nach Größe und Anzahl der Bilder und Rechenleistung des PCs - deutlich mehr als zehn Sekunden. Über den Regler am unteren Rand des Bildfensters bestimmt der Anwender die gewünschte Belichtung.
Tonemapping erzeugt LDR-Bilder
Durch die integrierte "Tonemapping"-Funktion macht Picturenaut aus einem HDR, also High Dynamic Range, ein LDR, Low Dynamic Range Bild. Diese Umwandlung eignet sich nach Angaben der Entwickler besonders für die Darstellung des Bilds auf Computermonitoren und Druckern, die nur einen geringen Dynamikumfang bieten und somit Schwierigkeiten bei der ausgewogenen Darstellung von hellen und dunklen Bereichen haben.

Dazu genügt ein Klick auf die Symbolschaltfläche "Dynamikkompression eines HDR Bildes". Im neu geöffneten "Tone-Mapping"-Fenster wählt der Anwender eine der vier angebotenen Kompressions-Methoden und verändert unter anderem Kontrast und Sättigung. Das Histogramm zeigt dabei die Werte der einzelnen Farbkanäle an. Am rechten unteren Fensterrand bestimmt der Anwender zudem die Farbtiefe des Ausgabeformats. Zur Auswahl stehen 8-, 16- und 32-Bit.
Fazit: Spezialisierte Software für HDR-Bilder
Mit der kleinen Freeware Picturenaut erstellen Anwender im Handumdrehen HDR-Bilder aus einer Fotoserie mit unterschiedlich lang belichteten Bilder. Das anschließende Tonemapping sorgt dafür, dass die Bilder auch auf weniger guten Monitoren und Druckern gut aussehen. Das Programm gestattet zudem das Ändern der Fabtiefe des Ausgabefotos.
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Das Programm ist auf das Erstellen von HDR- und LDR-Bildern spezialisiert. Alternativen stellen das ebenfalls kostenlose "easyHDR Basic", das auch eine einfache Bedienung bietet und die Freeware "FDRTools Basic" dar.
Links zum Thema
- Download: Picturenaut
- Beitrag: easyHDR Basic
- Picturenaut-Webseite
- Beitrag: FDRTools Basic
- Download: FDRTools Basic
- Download: easyHDR Basic
