Programm im Browser muss nicht runtergeladen werden
Homepage-Tools im Browser: Webnode
Webnode ist ein Homepagebaukasten, der viele verschiedene Möglichkeiten bietet, eine eigene Webseite zu erstellen. Anders als teure Profi-Tools ist Webnode kostenlos und muss zudem nicht auf dem eigenen Rechner installiert werden - das Programm läuft vollständig im Webbrowser.

Inhaltsverzeichnis
- 1Assistent hilft bei der Einrichtung
- 2Template auswählen und Unterseiten einfügen
- 3Neue Unterseiten anlegen
- 4Webseiten mit Texten und Bildern füllen
- 5Kostenloser Account versus Premium-Paket
- 6Navigation anpassen und Webseite veröffentlichen
- 7Fazit: Sehr umfangreicher Homepage-Baukasten mit vielen Möglichkeiten
Wer eine Homepage mit Webnode bauen möchte, muss zunächst die Webseite webnode.com aufrufen. Nach einer kurzen Anmeldung - E-Mail-Adresse und Passwort genügen - hilft ein kleiner Assistent beim Einrichten des ersten Projektes. Der Assistent wird, wie der gesamte Homepage-Baukasten in deutscher Sprache angezeigt.
Assistent hilft bei der Einrichtung
Im ersten Schritt wird ein Projektname ausgewählt. Dieser hat zwei Funktionen: Zum einen ist es möglich, dass jeder angemeldete Nutzer nicht nur eine Webseite, sondern gleich mehrere anlegt. Alle in Webnode angelegten Seiten werden in einer kleinen Projektliste angezeigt und über ihren eindeutigen Namen identifiziert.
Zum anderen dient der Projektname dazu die erstellte Webseite später über eine Subdomain zu erreichen. Jede mit Webnode angelegte Seite ist über eine Domain nach dem Muster Projektname.webnode.com erreichbar. Wer lieber eine eigene Domain haben möchte, kann beispielsweise für rund 14 Euro pro Jahr eine .com-Domain hinzukaufen.
Template auswählen und Unterseiten einfügen
Ist der Projektname ausgewählt wird im nächsten Schritt eine Gestaltungsvorlage festgelegt. Dazu kann der Nutzer aus einer Auswahl von vorgegebenen Templates seinen Favoriten wählen. Das gewählte Template kann später noch einmal geändert werden. Ebenso lassen sich einzelne Bereiche, zum Beispiel der Kopf-Bereich der Webseite, im Nachhinein weiter anpassen und individualisieren. Wer Kenntnisse in CSS besitzt, hat die meisten Möglichkeiten und kann fast alle Gestaltungselemente der Vorlagen seinen Wünschen anpassen.
Im nächsten Schritt des Assistenten kann festgelegt werden ob der eigenen Homepage bereits Unterseiten hinzugefügt werden sollen: Bei Bedarf erstellt Webnode dann Seiten wie "Über uns", "Kontakt", "Fotogallerie" oder "Gästebuch" und füllt diese mit Dummy-Texten und -Bildern. Das ist besonders dann interessant, wenn man die erste Webseite mit Webnode bastelt, da man so einen anschaulichen Überblick bekommt, was mit dem Homepage-Tool alles möglich ist. Wer möchte, kann natürlich auch mit einer komplett "nackten" Homepage starten und alle Unterseiten selbst anlegen.

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