Mit einem Terabyte Festplattenspeicher und BitTorrent Client
LinkStation Pro im Test: NAS von Buffalo
Die LS-XHL ist der neueste Abkömmling der Netzwerkspeicherfamilie der Pro-Serie von Buffalo. Das Gerät soll deutlich höhere Datentransferraten erreichen und im Vergleich zum Vorgänger ein entsprechendes Softwareupdate bekommen haben. Unterstützt werden neben Timemashine, einer automatischen Sicherungsfunktion für Mac OS X, auch die Einrichtung eines Bittorrent-Clients. Dies ist sinnvoll wenn während dem Abarbeiten der Downloadliste kein Nutzer beziehungsweise zusätzlicher Computer benötigt wird. Netzwelt testet die Buffalo LinkStation Pro in der ein Terabyte-Variante, welche schon ab 170 Euro zu bekommen ist.
Buffalo Link Station Pro: Mit der LinkStation Pro möchte Buffalo einen Medien-Server für zuhaus anbieten, der über einen Terabyte Speicher und die Unterstützung von BitTorrent verfügt. Ab einem Preis von 170 Euro bekommen Sie das Gerät mit einigen Mängeln aber einer ordentlichen Ausstattung. Zum Video: Buffalo Link Station Pro
Inhaltsverzeichnis
- 1Ausstattung und Optik: Plastik, wohin das Auge blickt
- 2Installation: Benutzerfreundlich, aber mit Fehlern im Detail
- 3Erste Praxiserfahrungen
- 4Fazit
Ausstattung und Optik: Plastik, wohin das Auge blickt
Den Netzwerkspeicher LinkStation Pro von Buffallo bekommt man wahlweise mit 1, 1.5 oder 2 Terabyte Kapazität ab einem Preis von 170 Euro. In Zeiten des immer kostengünstigeren Festplattenspeichers, aber der leider noch verhältnismäßig teuren NAS-Geräte, ein guter Gesamtpreis. Der Kunde bekommt dafür ein Gerät mit jeweils einem USB 2.0- und Ethernet-Anschluss, der über die Übertragungsraten 10/100/1.000 Megabits verfügt.
Zum weiteren Lieferungsumfang gehören die Installationsanleitung zum schnellen Konfigurieren des Gerätes, ein Garantieschein, das Ethernetkabel, und der Stromstecker samt Netzteil, in zwei Varianten. Der rund ein Kilo schwere NAS ist in ein Gehäuse aus schwarzem Plastik gehüllt, welches vermutlich an Klavierlack erinnern soll. An der Vorderseite befindet sich eine Funktions-LED, die den Status der Festplatte beziehungsweise des Betriebs wiedergibt.
Buffalo LinkStation Pro
Die aktuelle LinkStation Pro bietet neben USB 2.0- und Ethernet-Anschluss auch einen integrierten BitTorrent-Client.
Bei Maßen von 156 x 175 x 45 Millimetern, wiegt das NAS rund einen Kilo, mit der integrierter Festplatte.
Aufgrund des Automatikmodus fährt der Netzwerkspeicher mit dem letzten PC im Netzwerk herunter und auch wieder hoch.
Die Funktions-LED gibt Aufschluss über den Betriebszustand des Gerätes.
Der Lüfter ist dank der Schraubverbindung an der Oberseite mit etwas Geschick komplett zu entfernen und somit austauschbar.
An der Rückseite befindet sich der An-Aus-Schalter, welcher schon beim Test der Buffalo LinkStation Mini positiv auffiel. So ist es mittels Automatikmodus möglich, das Gerät mit dem letzten verbliebenen Computer im Netzwerk herunter- und wieder hochzufahren. Voraussetzung dafür ist die Installation der beigelegten Software Link Navigator. Zur Kühlung der Festplatte ist unter der Oberfläche ein Lüfter angebracht, der sich mittels Kreuzschraubenzieher und ein wenig Geschick komplett aus der Hülle befreien lässt.

Der Grund dafür erschließt sich dem Kunden nicht sofort, zumal der Ausbau durch den Nutzer mit der Aufschrift "Fan open" wohl vorgesehen ist. Auf Nachfrage von netzwelt teilt der Hersteller mit, dass dies eine Vorkehrung bei einem Schadensfall ist. So kann der Anwender direkt das kaputte Bauteil tauschen, ohne das Gerät einschicken zu müssen.
Zusammenfassend lässt sich mit Blick auf Optik und Ausstattung sagen, dass die Buffalo LinkStation Pro recht einfach verarbeitet ist, der Lieferumfang aber in Ordnung geht. Das Plastikgehäuse ist nicht wirklich stabil und Fingerabdrücke sind dank der Oberfläche immer gern gesehene Gäste. Festplattenwechsel oder Aufstockung mit einem weiteren Speicher? Fehlanzeige. Der Kunde muss mit der verbauten Kapazität leben und darauf hoffen, dass diese dem Einsatzzweck lange gerecht wird.

Das Webinterface vom twonky ist ueber port 9050 aufrufbar und dann kompl. konfigurierbar. Film
Zwei Sachen gibt es m.E. zu den aktuellen Buffalo-NAS noch zu sagen: Zum einen läuft auf dem Gerät als Media-Server der "Twonky". Wer also mit Logitech-Netzwerk-Produkten (Squeezebox-Serie) arbeitet, schaut...