Online-Musikdienst wird beschnitten

Last.fm: Ende des Wunschkonzertes

Last.fm: Ende des Wunschkonzertes Das auf Musik spezialisierte soziale Netzwerk last.fm stellt sein On-Demand-Streaming-Angebot ein. Nutzer haben aber weiter Zugriff auf die Last.fm-Radiostationen. Nur einzelne Songs in voller Länge werden sie sich nicht mehr anhören können - jedenfalls nicht mehr bei last.fm. Das Netzwerk wird Links zu externen Anbietern einbauen, heißt es im Last.fm-Weblog.

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Die bei Nutzern sehr beliebten Radiostationen spielen wie gewohnt Musik eines frei zu wählenden Genres, ähnlicher Künstler oder dem Musikgeschmack von Bekannten entsprechend. Dabei ist die Reihenfolge willkürlich, Nutzer haben nun keinen Einfluss mehr darauf, welcher Song wann zu hören ist. Allerdings können sie zum nächsten Song vorspringen, wenn ihnen ein Titel nicht gefallen sollte.

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Links zu anderen Anbietern zum Hören einzelner Songs

Last.fm begründete die Veränderung damit, dass man sich auf der Kerngeschäft der Musikempfehlung beschränken wolle. Zum Abspielen einzelner Titel soll nun eine Betaversion eingerichtet werden, die mit anderen Streaming-Diensten verlinkt sind. Zu den Partnern zählen Spotify, MOG und The Hype Machine.

Auch Musikvideos sollen künftig nicht mehr bei last.fm selbst zu sehen sein, dafür werden aber die Videos von YouTube und bald auch von Vevo auf der eigenen Seite integriert. Last.fm gehörte zu den ersten Netzwerken, die ihren Nutzern empfehlen, was sie als nächstes hören können. Der Dienst lernt, was der Nutzer mag. Dazu sortiert das Netzwerk ähnliche Künstler und ähnliche Playlisten anderer User und registriert, wie oft ein Song gehört wird. Je mehr Menschen den Dienst nutzen, desto besser wird er.

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