Online-Musikdienst wird beschnitten
Last.fm: Ende des Wunschkonzertes
Das auf Musik spezialisierte soziale Netzwerk last.fm stellt sein On-Demand-Streaming-Angebot ein. Nutzer haben aber weiter Zugriff auf die Last.fm-Radiostationen. Nur einzelne Songs in voller Länge werden sie sich nicht mehr anhören können - jedenfalls nicht mehr bei last.fm. Das Netzwerk wird Links zu externen Anbietern einbauen, heißt es im Last.fm-Weblog.
Die bei Nutzern sehr beliebten Radiostationen spielen wie gewohnt Musik eines frei zu wählenden Genres, ähnlicher Künstler oder dem Musikgeschmack von Bekannten entsprechend. Dabei ist die Reihenfolge willkürlich, Nutzer haben nun keinen Einfluss mehr darauf, welcher Song wann zu hören ist. Allerdings können sie zum nächsten Song vorspringen, wenn ihnen ein Titel nicht gefallen sollte.
Links zu anderen Anbietern zum Hören einzelner Songs
Last.fm begründete die Veränderung damit, dass man sich auf der Kerngeschäft der Musikempfehlung beschränken wolle. Zum Abspielen einzelner Titel soll nun eine Betaversion eingerichtet werden, die mit anderen Streaming-Diensten verlinkt sind. Zu den Partnern zählen Spotify, MOG und The Hype Machine.
Auch Musikvideos sollen künftig nicht mehr bei last.fm selbst zu sehen sein, dafür werden aber die Videos von YouTube und bald auch von Vevo auf der eigenen Seite integriert. Last.fm gehörte zu den ersten Netzwerken, die ihren Nutzern empfehlen, was sie als nächstes hören können. Der Dienst lernt, was der Nutzer mag. Dazu sortiert das Netzwerk ähnliche Künstler und ähnliche Playlisten anderer User und registriert, wie oft ein Song gehört wird. Je mehr Menschen den Dienst nutzen, desto besser wird er.

Mit dem "ZonePlayer S5" stellt Sonos einen per iPod oder iPhone steuerbaren Netzwerk-Player vor. Das Gerät verbindet sich drahtlos mit dem Internet und gibt Musik von Internet-Radiostationen oder aus der eigenen iTunes-Bibliothek wieder. Für den guten Ton sorgen fünf integrierte Lautsprecher.
Mit dem Wireless Dock WD100 von Sonos lässt sich Musik drahtlos vom iPhone oder iPod Touch im ganzen Haus verteilen. Das Dock ist ab Ende Oktober zum Preis von 120 Euro erhältlich und ergänzt die Sonos-Familie rund um die ZonePlayer genannten Netzwerk-Player.
Seit 2002 legt Last.fm Musik auf. Der Dienst ist gerade deshalb so beliebt, weil die Nutzer damit sehr leicht Musik finden können, die auf ihren persönlichen Vorlieben und Interessen basiert. Netzwelt stellt die wichtigsten Funktionen des Dienstes vor.
Das Gefühlsleben von Facebook-Nutzern drückt sich auch in ihrem Musikgeschmack aus. Facebook Data hat die Favoriten für frisch Verliebte und Getrennte zusammengestellt.
Bei Musikstreaming-Diensten können Nutzern Millionen Songs anhören, ohne sie jedoch zu besitzen. Manche Dienste ermöglichen zudem eine Offline-Nutzung. Welchen Streaming-Dienst nutzen Sie?
Über den neuen "Anhören"-Button kann Musik direkt auf den Facebook-Seiten von Künstlern angehört werden. Dazu müssen Nutzer sich lediglich bei einem Streaming-Dienst anmelden.
Nachdem einige Passwörter aufgetaucht sind, hat Last.Fm vorsichtshalber sämtliche Nutzer aufgefordert, ihr Kennwort zu ändern. Der Vorfall wird derzeit noch untersucht.




