Opera mini für das iPhone erschienen
Browser fürs iPhone: Opera mini und Safari im Vergleichstest
Nach mehreren Versuchen, intensiven Gesprächen mit Apple und der genauen Programmierung nach den Richtlinien des Unternehmens schaffte der Browser-Hersteller Opera nun endlich den Weg auf das iPhone. Der kostenlose Browser Opera mini verspricht vor allem eine wesentlich schnellere Verarbeitung der Webseiten.

Inhaltsverzeichnis
- 1Oberfläche und Funktionen
- 2Geschwindigkeit
- 3Standards und neue Technologien
- 4Fazit: Safari bleibt Sieger
Opera mini ist derzeit der einzige Browser für das iPhone, der nicht auf dem Standard-Browser Safari basiert. Die komplett eigene Infrastruktur ermöglicht es laut dem norwegischen Hersteller, dass der Anwender viel schneller auf Webseiten zugreifen kann. Im Test tritt Opera mini gegen Safari für das iPhone in den Ring.
Oberfläche und Funktionen
Safari kommt in einer sehr schlichten Oberfläche daher, hinter der sich nur wenige Funktionen verstecken. Mehrere Webseiten lassen sich nebeneinander in verschiedenen Tabs laden. Sie verschwindet hinter einer kleinen Schaltfläche und ist auf maximal acht Webseiten begrenzt.
Auch Opera Mini hat eine Tab-Funktion, die sich ebenfalls hinter einer Schaltfläche verbirgt. Diese ahmt die einzelnen Reiter des gleichnamigen Webbrowsers auf dem PC nach. Hier können wesentlich mehr Webseiten geöffnet sein.
Allerdings erschwert dies das Auffinden einer geladenen Webseite enorm. Um Speicher zu sparen, stellt Opera mini einige geöffneten Webseiten nicht mehr dar, sobald zu viele Tabs geöffnet sind. Links können bei beiden Browsern auch über das Tippen und Halten in einem neuen Tab geöffnet werden.
Sowohl Safari als auch Opera mini unterstützen Lesezeichen und Verlauf. Der Verlauf der bereits aufgerufenen Webseiten kann bei beiden Browsern einfach gelöscht werden. Safari synchronisiert die Lesezeichen automatisch bei der Synchronisation des iPhones mit Safari auf dem Mac oder PC. Opera mini greift dazu auf den eigenen Dienst "Opera Link" zurück, für den sich Nutzer kostenfrei anmelden können.
Die Vergrößerungsfunktion weist beim norwegischen Browser noch einige Fehler auf. So fehlen bei einigen Webseiten nach dem Doppelklick die Ränder des vergrößerten Ausschnitts. Die so genannte Pinch-to-Zoom-Funktion des iPhones kann auch falschherum eingesetzt werden: Zieht der Anwender in der Gesamtdarstellung der Webseite zwei Finger zusammen, vergrößert sich der Inhalt.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: iOS App, Apple iPhone, App und Apple iOS.

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