Videokamera setzt neue Maßstäbe
Panasonic: Vorstellung des AG-AF100 Camcorder mit 4/3-Zoll-Sensor
Panasonic hat angekündigt, bis Ende des Jahres einen Camcorder mit einem 4/3-Zoll großen Bildsensor herauszubringen. Das Modell mit der Bezeichung AG-AF100 soll der erste professionelle Micro-Four-Thirds-Camcorder für hochauflösende Videos sein. Damit will der Elektronikhersteller eine neue Norm in der digitalen Cinematographie setzten, schreibt Panasonic in einer Pressemitteilung.
An den AG-AF100 kann der Nutzer die gleichen Objektive anschließen wie an die Panasonic Fotokamera GH1 oder andere Lumix-Fotoapparate. Zusätzlich bietet die Videokamera spezielle Linsen für professionelle Aufnahmen. Somit handelt es sich um die erste HVX-Kamera mit austauschbaren Linsen. Mit einem 16:9-MOS-Bildsensor, der 4/3 Zoll groß ist, fällt dieser viel größer aus als in den meisten Camcordern aus dem Amateurbereich.
Tieferschärfe ähnlich einer 35-Millimeter-Filmkamera
Zielgruppe sind die Video- und Filmproduktionsgemeinschaften. Der AF100 verfügt dank des großen Bildsensors über niedrige Tiefenschärfe und hohe Lichtempfindlichkeit im Vergleich zu andern Camcordermodellen. Die Full-HD-Produktionskamera soll eine angenehme Handhabung, professionelle Audioaufnahmemöglichkeiten und Kompatibilität mit SDHC- und SDXC-Speicherkarten bieten. Mit zwei SD-Speicherkarten-Slots kann der AF100 bis zu zwölf Stunden auf zwei 64 Gigabyte große SDXC-Karten aufnehmen.
Das Design der Ein-Chip-Kamera von Panasonic ermöglicht angeblich eine Tiefenschärfe ähnlich einer 35-Millimeter-Filmkamera, allerdings in einer weniger teureren Kamerahülle. Durch die auswechselbaren Objektive kann der Camcorder Aufnahmen sowohl mit kostengünstigen Einsteigeroptiken als auch mit teuren Filmlinsen mit fixem Fokus und Schärfe aufnehmen.

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